Köln oder Düsseldorf ???

Das ist bei mir eigentlich keine Frage. Obwohl ich die Tage in Köln sehr genossen habe, ist mir Düsseldorf irgendwie lieber. Ich fahre öfter mal am Wochenende hin, streife durch die japanischen Läden, schlendre über die Kö, genieße die Natur in den Stadtparks oder mache Photos im Medienhafen.
Dort war ich auch letzten Sonntag. Es war erst trocken aber windig, der Himmel war ziemlich grau und ganz zum Schluss des Spaziergangs fielen die ersten Regentropfen. Da war ich aber schon durch den Medienhafen und über die Rheinpromenade gewandert, und hatte meine Photos bereits gemacht.
Bevor man aber zum Medienhafen kommt,

muss man am 1998 mit der Auszeichnung “bestes Bürogebäude Europas” Hochhaus vorbei.

Die Architektur im Medienhafen begeistert mich immer wieder. Auch wenn ich sonst eher die schmucken Jahrhundertwende-Villen oder die Häuser im Bauhaus-Stil liebe, beeindrucken mich die Hochhäuser dort sehr.
Das Gebäude mit der Spiegelfassade, das wie sein weißer bzw. roter Nachbar von dem Architekten Frank O. Gehry entworfen wurde, ist ein wahrer Hingucker.

Das Haus “Kai 13″ mit seiner grünen Kupferfassade steht im krassen Gegensatz zu den Glasfassaden der Nebengebäuden.

Die Gebäude “DOCK” und “PEC”, die am Ende des Hafenbeckens stehen und teilweise über das denkmalgeschützte alte Hafengebäude gebaut wurden, führen den Spaziergänger auf die andere Beckenseite.

“DOCK”

“PEC”

Dort sind das 18-geschossige, 62 m hohe, mit im Siebdruckverfahren geprägter, bunter Glasfassade Haus Speditionsstraße 9

und das ehemalige Roggendorf-Speichergebäude, kernsanierte Fassade mit den “Flossis” der Künstlerin “Rosalie” die Hingucker.

Im 5 Sterne Hotel Hyatt würde ich gerne mal übernachten.

Und am Burgplatz habe ich dann schon das Weihnachtsmarkt-Riesenrad entdeckt.

Auf die Besuche verschiedener Weihnachtsmärkte freue ich mich schon jetzt. Welche ich mir ansehe, werdet ihr in Kürze hier erfahren.

Mein “Julie/Julia-Projekt”

Heute habe ich mal wieder die DVD  ”Julie & Julia” eingelegt. Ich mag diesen Film, nicht nur weil Meryl Streep die Julia Child so hinreißend spielt, auch weil es zwei wahre Geschichten sind, die erzählt werden. Wie cool ist das denn bitte, dass eine Bloggerin mit ihren Berichten über “365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche” zu Ruhm und Reichtum kam.

So berühmt will ich gar nicht werden, aber über interessierte Leser, die auch Kommentare hinterlassen, würde ich mich schon freuen, egal ob ich nur Photos meiner Spaziergänge oder Layouts zeige, die ich gescrappt habe.
Mein “Julie & Julia – Projekt” basiert auf dem Vorhaben, endlich die gebookmarkten Layouts auf meinem PC zu liften und zu erzählen, warum mir dieses oder jenes Layout und/oder der Stil einer bestimmten Scrapperin gefällt.

Letztlich habe ich mir die Layouts von Jen Jokisch ausgesucht.

Ich finde ihre ausgeschnittenen und unterlegten Papiere bemerkenswert. Adorable and Sweet hat mich ganz schön ins Schwitzen gebracht, und so richtig glücklich bin ich mit dem Ergebnis nicht.

Da fiel mir ihr 8 days a week zu liften schon bedeutend leichter.

Mir gefallen ihre 8 1/2×11″ Layouts sowieso besser als die in 12×12″.

Beim Layout Summer Nights mag ich den ausgeschnittenen Titel.

Das Layout Unwrapping vereint ausgeschnittenes und unterlegtes Papier und Layout-Format.
Und auch, wenn ein Schmetterling nicht unbedingt zur Vorweihnachtszeit passt, habe ich ihn übernommen.

Und schon habe ich ein kleines Problem, ich habe das Layout “Blur” geliftet, finde es aber nicht in den Galerien bei Pinterest oder Studio Calico. Mein Lift sieht jedenfalls so aus :

Übrigens habe ich immer noch Layouts von Jen J. in meinen Bookmarks, sie ist eine so emsige Scrapperin, doch nächste Woche werde ich mir eine andere Scrapperin aussuchen, ein bisschen Abwechslung muss sein.

Vielleicht komme ich auch gar nicht zum Liften; denn im SBT läuft der AdventsCountDown

und da stehen auch noch einige Ideen auf meiner To-Do-Liste. Lasst euch also überraschen.

Wenn einer eine Reise tut…

…macht er viele Photos !
Die Reise war kurz, sowohl streckenmäßig als auch zeitmäßig, ich war 4 1/2 Tage in Köln und habe es fast ausschließlich zu Fuß erobert.
Ich war im Beethoven Park und im Volkspark, im Hiroshima-Nagasaki-Park, in oder vor neun der zwölf romanischen Kirchen, auf dem Melaten Friedhof, in der Altstadt und in der Shopping Meile, im Museum für ostasiatische Kunst, und mal wieder nicht in der Photographischen Sammlung im Mediapark, weil ich weit vor der Öffnungszeit dort war, wer kann auch schon ahnen, dass dort erst um 14 Uhr die Türen aufgehen…
Aber ich habe viel gesehen und viel geknipst.
Auf meinem Weg durch Köln bin ich an vielen verschiedenen Häusern vorbei gekommen, an modernen Bauten im Universitätsviertel, an berühmten Häusern wie dem “4711 Haus”, an alten Fragmenten, wie dem Römerturm und an reichverzierten Häusern, wie dem Rathaus.

An den Altstadthäusern komme ich auch nie ohne ein Photo zu machen vorbei.

Der Melatenfriedhof war sehr interessant, das Grab von Dirk Bach mit der rosa Bank habe ich gefunden. Und dass Köln eine Karnevalshochburg ist, sieht man auch dort. Das Grab mit den Fußbällen fand ich bemerkenswert und die vielen alten, monumentalen Gräber ebenso.

Und die romanischen Kirchen wollte ich mir ansehen. Zwölf gibt es, ich war in der St. Gereon, dort hat mich die Kuppel besonders beeindruckt,

vor der St. Ursula, die war leider geschlossen, sie hat so einen hübschen Turm.

Die Groß St. Martin habe ich erst beim zweiten Besuch betreten können, sie ist montags geschlossen.

St. Maria im Kapitol ist wohl die größte der romanischen Kirchen,

St. Andreas steht ganz in der Nähe des Doms, den ich dieses Mal nicht besucht habe. ( Irgendwann einmal werde ich den Turm erklimmen, habe ich mir vorgenommen. )

St. Aposteln am Neumarkt war auch geschlossen,

genauso wie St. Severin, sie wird gerade renoviert.

und St. Cäcilien ist zum Schüttgen Museum geworden.

Medienpark mit Photo Museum. Stadtmuseum und Schüttgenmuseum in der romanischen Kirche St. Cäcilien

St. Georg gewährte noch Eintritt.

Neun von zwölf, das ist nicht so schlecht, oder ? St. Pantaleon, St. Kunibert und St. Maria in Lyskirchen habe ich nicht gesehen, dafür war ich in der Minoritenkirche St. Mariä Empfängnis und in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt, in der direkten Nachbarschaft von Dom und St. Andreas.

Und neben all den Kirchen gibt es noch viele Denkmäler, Brunnen und Skulpturen zu sehen.

Heinzelmännchen Brunnen, Edith Stein Denkmal, Tünnes und Gerda, das Stollwerk Mädchen von Uschi Huber

Nicht zu vergessen das Reiterstandbild für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. auf dem Heumarkt.

Im Museum für ostasiatische Kunst habe ich mich umgesehen, aber ganz ehrlich, die 9,50 € Eintritt lohnen sich meiner Meinung nach nicht. Es ist weit weniger groß als ich dachte, und den schönen japanischen Garten im Atrium kann man nicht betreten. Photos durfte man allerdings machen.

Und was habe ich noch gesehen ? Ein paar Parks

und beim Window-Shopping witzige Geschäfte, klein und urig, in der Altstadt, oder groß und stylish in der Shoppingmeile,

und ausgefallene Herde, Sessel oder Art Deco Originale.

Und das eine oder andere Geschäftsschild musste ich knipsen.

Und das alles in nur 4 1/2 Tagen. Aber es gibt noch so viel mehr, was ich sehen muss, dass es nicht der letzte Köln-Besuch gewesen sein wird.