Ich musste am Wochenende zu hause bleiben

… dabei wäre ich doch so gerne nach Bernshausen gefahren, nicht etwa, weil es da so schön ist, obwohl man dort viel Natur und bestimmt coole Wanderwege hat, nein, das herbstliche SBT-Treffen fand statt ! Aber einmal pro Jahr kann ich mir das “leisten”, öfter nicht. Nun hoffe ich darauf im Frühjahr 2016 einen der begehrten Plätze dort abzubekommen. Vielleicht hilft es, wenn ich verspreche wieder die Reismehl-Schoko-Kokos-Plätzchen mitzubringen, oder dass ich verspreche viel weniger Platz als früher einzunehmen *breitgrins*; bisher sind ca. 27 Kilo runter und bis zum Treffen hoffe ich, dass noch mindestens 10 Kilo weg sind, gerne auch 17/18, dann hätte ich mein BMI erreicht.

Und was macht Frau so ziemlich allein zu haus ? Sie denkt sich für alle anderen Zuhausegebliebenen ein paar zeitfüllende Challenges aus, die im entferntesten Sinne etwas mit dem Forumstreffen zu tun haben.

Am Freitag gab es drei Aufgaben, die erste Aufgabe lautete :
Lifte ein Layout der Scrapperin, die in der Mitgliederliste über dir steht, in meinem Fall war das Pepsy, und so habe ich ihr Layout “Unerfüllte Träume” geliftet.

Für die zweite Aufgabe habe ich ein Photo aus Bernshausen als Inspiration eingestellt.Egal, was davon genutzt wurde, die Farben, das Motiv, der Aufbau, Hauptsache man ließ sich davon inspirieren.

das war das Photo ( viele haben das Photomodel, die Katze, als Inspiration genutzt )

Ich habe mich für den Aufbau entschieden, die Treppe und Tür sind mit PP nachgebaut, das Model ist mein Photo, die Klingel und Fensterstücke auf der weißen Hauswand sind mein Journaling auf White space.

Und die dritte Aufgabe befasste sich mit dem Geräuschpegel, der im Scrapsaal immer herrscht.Und deshalb sollte ein Layout mit viel Text gemacht werden. Diese Aufgabe steht mir noch bevor.

Samstag ging es mit drei weiteren Aufgaben los.
Nummer 4 basierte auf dem begrenzten Platz an der Wand des Saals, um die fertigen Werke den Mitstreitern zu präsentieren, deshalb sollte ein “halbes” Layout, also ein 6×12″ Layout gescrappt werden.

Für Aufgabe 5 war das Speedscrappen das Vorbild, leerer Cardstock und Photo und dann 7 oder 8 Dinge, die auf die Layouts, die man bekommt draufkommen. Beim Treffen hat man ca. 5 Minuten Zeit pro Layout, ich habe uns 45 Minuten Zeit gegeben, denke aber, dass fast keiner das eingehalten hat. Ich habe auch ca. 1 Stunde gebraucht. Die Liste umfasste : 1.ein Stück Cardstock zum Matten 2.Washitape 3.ca 5×6″ PP, 4.(selbstgemachte) Blumen,5.Enemal Dots o.ä.,6.Doily,7.Stempel und 8.Journaling-Streifen
Das kam bei mir raus:

Und die letzte Samstag-Aufgabe handelte vom Essen & Trinken, was dort auch nie zu kurz kommt.
Mein Layout dazu handelt vom “Big Apple”, einer Apple-Pie-Factory.

Und am Sonntag gab es noch drei Aufgaben.
Packt bitte heute einen großen Briefumschlag mit ca. 25 g Scraps, habe ich alle aufgefordert. In Anlehnung an den Scraptütentausch sollte dann damit ein Layout gescrappt werden.

Aufgabe Nr. 8 :
Im Saal wandern immer viele von Tisch zu Tisch, zum Tratschen und Gucken und Fachsimpeln, aber deinen Text sollen die anderen nicht lesen können – versteck ihn. Bau ein interaktives Teil in dein Layout ein ! Diese Aufgabe habe ich genauso wenig geschafft, wie die Aufgabe Nr. 9:
Bald ist das Treffen schon wieder vorbei und auch diese kleine Challenge neigt sich dem Ende zu.
Deine Inspiration soll dieses Lied sein : KLICK

Meine Lifts meiner BOS-Layouts liegen auch noch unvollendet herum, na da weiß ich wenigstens worüber ich das nächste Mal schreiben kann.

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Wahl – die zweite

Gestern durften wir unseren OB wählen, bzw. ich war als Wahlhelfer eingeteilt.
Die Wahlbeteiligung in unserem Bezirk war grottenschlecht. Das liegt natürlich zum Teil am Desinteresse der Leute, aber ich glaube, ein großer Teil der älteren Mitbürger schafft einfach den Weg zum Wahllokal nicht. Konnten wir bis 2013 noch im Sportplatz-Haus wählen gehen, müssen wir seit letztem Jahr einen wirklich steilen Berg erklimmen um zum Wahllokal zu gelangen. Das ist für ältere, oft gehbehinderte Menschen nicht einfach. Was nützt ein behindertengerechtes Wahllokal, wenn der Weg dorthin alles andere als das ist ?
Da wird die Stichwahl-Beteiligung in zwei Wochen sicher genauso schlecht sein, wenn nicht noch schlechter.

Und 6 Stunden können sich ziemlich in die Länge ziehen, wenn man nichts zu tun hat. Ich sollte mir überlegen, was ich mir zum Zeitvertreib in zwei Wochen mitnehme. Zum Scrappen fehlt mir da leider die Muße.

Gescrappt habe ich am Wochenende zu hause.

SdW 37 von Stine

Staffellift 112

Das Staffellift #112 Layout ist ein Lift von Jody Wenkes “Happy”. Und weil in meinem Lift-Ordner noch ein paar ihrer Layouts sind, habe ich mir vorgenommen, diese endlich mal zu liften.
Heute Nachmittag, nach dem Wocheneinkauf und der Kocherei habe ich bestimmt Zeit; denn zum Rausgehen ist es heute viel zu naß.

Ich zeige nur mal schnell

die Layouts, die es bisher noch nicht in meinen Blog geschafft haben. Sie sind nicht schlechter oder besser als all die anderen, nur will ich euch nicht mit zu vielen auf einmal langweilen.

Den Anfang macht der Sketch der Woche #34 von Mjk erdacht, und wie sollte es anders sein mit Photos der Hochzeit von L & St umgesetzt.

Beim Sketch der Woche #35 war ich selber der Zeichner. Ich habe mich entschlossen mal einen Doppellayout-Sketch zu machen, weil die PIXY-Photos so viel Platz brauchten; manchmal ist nämlich erst das Layout fertig und dann der Sketch.

Und letzte Woche hat Dani den SdW #36 kreiert. Statt PP kam mal Farbe ins Spiel.

So viele Layouts waren das ja eigentlich gar nicht, eins hängt noch im Scrapliftzirkel #43/2015 fest, mein Einsatz beim SLZ #44 steht noch bevor, genauso wie der heutige SdW 37 und der aktuelle Staffellift.
Eigentlich ist heute recht schönes Wetter, Wetter zum Spazierengehen, aber ich war heute früh, eigentlich eher heute ganz früh 1 1/2 Stunden Zeitung austragen – bin ich froh, wenn die Urlaubsvertretung vorbei ist ! – und eine Stunde einkaufen, auch zu Fuß, jetzt habe ich “Hüfte”, wahrscheinlich Muskelkater und werde mich nicht mehr als nötig bewegen. Morgen früh steht sowieso wieder die Zeitungstour an, dann das WW-Treffen und eigentlich ein Gang über den Bauernmarkt am Stadion.
Und Sonntag müssen wir Wahlhelfer spielen. Es gibt viel zu tun, packen wir´s an…

Schietwetter-Post

Haben wir vor ein paar Tagen noch über die Hitze geklagt, ist uns der Regen und die “Kälte”, die seit gestern ein Rausgehen verleiden, auch nicht recht.

Eigentlich freu ich mich auf den Herbst, aber bitte auf einen mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, damit ich durch Wald und Feld stromern kann und kleine Tannenzapfen sammeln und die Natur rings herum genießen kann.

Andererseits kommt man bei “Schietwetter” zum Scrappen und Lesen und Fernsehen, falls gerade mal was interessantes läuft. Tut es aber gerade nicht, also nutze ich die Zeit zum Schreiben und zeige mal wieder ein paar Layouts.

In den letzten Tagen habe ich mir ein paar Layouts von Allison Waken aus meinem Inspirationsordner vorgenommen und geliftet.
Das erste war Triangle Beach. Ich fand das sehr interessant, habe lange nach einem passenden Photo gesucht und mich für ein altes, aber nicht im Original, entschieden.

Hier sieht man, dass die Dreiecke verschieden hoch aufgeklebt sind:

Das nächste war das Layout Museum, das mir wegen des vielen “white spaces” und des Layerings gefällt.

Und bei You @ 7 finde ich die aufgenähten Journaling-Tags cool. Ich habe allerdings nur Fake-Nähte auf meinem Lift.

Das letzte Layout, das ich geliftet habe, ist Real Deal.
Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die Wahl des Basispapiers gut war…

Aber das Liften hatte noch kein Ende.
Beim Endloslift habe ich wieder mal mitgemacht :

Der Staffellift #110

und #111 standen auf der To-Do-Liste.

Und beim ScrapLiftZirkel #34/15 und #38/15 war ich beteiligt.

Ob ich in der kommenden Woche viel an den Scraptisch komme, weiß ich nicht. Am Montag fängt meine Urlaubsvertretung fürs Zeitungsaustragen an, das heißt, um 4:20h schrillt der Wecker und mein ganzer Tagesablauf wird mal wieder durcheinander gewirbelt.
Das Wochenende ist mit Bauernmarkt-Besuch und Wahlhelfer-Termin auch schon voll. Dann kommt noch der M. mit seiner Mama vorbei, ich bin zum langen “Tötter”-Frühstück eingeladen und so ein bisschen Haushalt will auch erledigt werden. Viel zu tun – packen wir´s an !!!

Ganz schön heiß

Man muss das sommerliche Wetter nutzen, schon bald wird es nass und grau sein und die Zeit der langen Spaziergänge wird vorbei sein. Aber am Sonntag war es für einen langen Spaziergang eigentlich viel zu heiß. Leider musste ich das erst feststellen, als ich schon unterwegs war.
Mit dem RE, der an diesem Wochenende fuhr – nächstes Wochenende sind wieder Bauarbeiten auf der Strecke, und es wird kein Wegkommen aus der Stadt möglich sein – machte ich mich gleich nach dem Sonntagsfrühstück auf den Weg nach Düsseldorf.
In Düsseldorf-Heerdt habe ich die U-Bahn, die hier obererdig fährt, verlassen und als erstes ein altes Gasthaus entdeckt.

Der “Wenzelhof”, eins der ältesten Häuser der Stadt, wurde bereits 1578 das erste mal urkundlich erwähnt, war erst ein landwirtschaftlicher Gutsbesitz und wurde um 1878 zur Gaststätte. Das weiß ich von der Info-Tafel, die sich neben der Eingangstür befindet.

Ich bin längs der Rheinallee gewandert, immer schön im Schatten der Bäume, aber es wurde zunehmend heißer.
Photographiert habe ich trotzdem.

Blick auf den Fernsehturm

Details der prächtigen Stadtvillen vergangener Zeiten am Kaiser-Wilhelm-Ring

oder neue Villen am Kaiser-Friedrich-Ring.

Hier bin ich dann auch über die Theodor-Heuss-Brücke auf die andere Rheinseite gewechselt.

Und wenn man bei diesem Photo auch meinen könnte, man befände sich in einer Bucht in “Bella Italia”,

so ist man doch nur am Rheinufer, gleich unter der Brücke, aber das scheint die beiden Sonnenanbeter nicht zu stören.

An der “Tonhalle”, zwischen 1925 und 1926 erbaut, war mein Spaziergang fast beendet.

Gerade war dort ein Konzert aus und viele Besucher strömten an der Skulptur der “Pallas Athene” von Johannes Knubel

oder, auf dem Weg zur U-Bahnhaltestelle, am “Denkmal der 39er” von Jupp Rübsam vorbei

Etwa 8 1/2 Kilometer lagen hinter mir. Nur die Rückfahrt mit der U-Bahn und dem RE trennten mich von Zuhause. Trotz Hitze ein netter Spaziergang, bei dem ich wieder Neues entdeckt und Neues gelernt habe.