Schwere Geburt

Wann war das noch einmal, als 2peas seine Pforten schloss ? Es muss im Juni 2014 gewesen sein, meine “Bookmarks” waren umfangreich und ich habe Tage damit verbracht sie auf meinem PC zu speichern, schön ordentlich unter dem Namen der Scrapperin und dann noch den Layout-Titel dazu.
Dann habe ich lange nicht mehr in den “2peas-Ordner” geguckt. Und als ich jetzt Inspirationen für die Hochzeitsphotos von der L. und dem St. gesucht habe, fiel mir der Ordner wieder ein.
Ich bin auch fündig geworden, die Scrapperin heißt “Scrap24/7″. So weit – so gut. Ich habe mir also die 4 Layouts ausgedruckt und geliftet, und dann habe ich ihren Blog gesucht; und das war echt schwierig, weil “Scrap24/7″ ist natürlich nicht ihr Name, nur wie heißt sie denn wirklich ???
Ich habe gesucht und gesucht und bin dann auf den Blog von Lotus Paperie gestoßen, der wird zwar auch nicht mehr geführt, aber zumindest war sie dort im Team und der Link zu ihrem Blog funktioniert auch noch, nur leider, leider hat Tania Lennox, so heißt die gesuchte Scrapperin, den Blog Follow the paper trail auch geschlossen. Es gibt einen neuen Blog Tania´s Studio aber auch da ist der letzte Eintrag vom 20.12.2011. Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe nicht alle 4 Layouts, die ich geliftet habe gefunden.

Sweet Boy ( ziemlich weit unten auf der Seite ) hat mich zu diesem Layout animiert :

Und This was hard ist bei mir zu “the menu” geworden.

Das Layout I wanna wear my Elmo shoes” habe ich sogar noch bei Pinterest gefunden und so geliftet

Aber das vierte Layout konnte ich trotz intensiver Suche nirgends entdecken, deshalb mag Tania mir verzeihen, dass ich ihr Layout

“New Hair” ( Tanias Layout )

hier zeige, damit ihr meinen Lift im Vergleich sehen könnt :

mein Lift “Die Gäste sind auf Boottour”

Als ich diese Layouts damals in meine Bookmarks gespeichert habe, ist mir gar nicht aufgefallen, wieviel Farbe Tania auf ihren Layouts hat und wie oft sie ihre Nähmaschine benutzt.
Mir hat es großen Spaß gemacht diese Layouts zu liften, bei der Layoutsuche bin ich auf Tanias Blog noch auf weitere Layouts gestoßen, die mir total gut gefallen, aber erst einmal werde ich für die nächsten Hochzeitsphotos Layouts einer anderen Scrapperin als Inspiration nutzen. Hoffentlich finde ich ihre Layouts/ihren Blog/ihre Galerie leichter.

Ach, was ich noch erzählen muss, gestern, am 24.August !!! habe ich die ersten Oblaten Lebkuchen des Jahres entdeckt, die spinnen, die Supermarktleiter…

Auf den Geschmack gekommen

Vor fast genau 12 Jahren habe ich das perfekte Hobby für mich entdeckt – Scrapbooking.
Meine Anfänge habe ich mit Creative Memories gemacht, im Sommer 2003 war meine Freundin in Ontario, Kanada CM-Demonstrator. Ich habe durch ihre Photoalben geblättert und war so begeistert, dass ich mir gleich die ersten Materialien bei ihr gekauft habe.
Nach dem Urlaub habe ich dann ziemlich schnell eine CM Beraterin in meiner Nähe gesucht und gefunden. Dann folgte mein erster Besuch auf der “Creativa”. Lang, lang ist´s her.
Ich war in mehreren Scrapbook-Foren unterwegs. Das erste war “Scrapbookseite”, das hatte besagte kanadische Freundin gegründet. Als es schließen musste, weil die Shipping-Kosten sich nicht mehr lohnten, war ich mal hier, mal da und habe mein Scrap-Zuhause im “Scrapbooktreff” gefunden. Dass “Creative Memories” schnell zu meiner Scrap-Vergangenheit gehörte, muss ich wohl nicht extra betonen. Die Messestände und das Internet eröffneten schnell ein verlockendes Angebot an anderen Papieren und Zubehör. Der Geschmack änderte sich immer wieder einmal, manchmal zwangsweise, weil wieder eine Manufaktur ihre Pforten schloss.
Weggefährten gingen verloren, Foren machten auf und wieder zu, ein ständiger Wandel.
Als “2peas” geschlossen wurde, konnte ich es kaum glauben, das war doch mein Haupt-Inspirations-Lieferant. Ein Scrapperleben ohne die Galerie, geht das ? Ja, es geht ! Es gibt “Pinterest” und “Studio Calico” und natürlich das “SBT-Forum”.
Und auf meinem PC schlummern noch immer viele Layout-Inspirationen aus der 2peas Galerie.
Mein Wiedereinstieg in den Scrapliftzirkeln hat mich an die Bild-Dateien erinnert. Ich habe dort mal wieder gestöbert und bin bei Christine Drumheller hängen geblieben. Von ihr waren einige Layouts im Ordner und ich habe beschlossen, ein paar davon zu liften.

Angefangen habe ich mit dem Layout Finding Balance. Mich begeistern Layouts mit viel “White Space”.

Lift von “Finding Balance”

Bei ihrem Layout The cocoa daisy staff waren die Tags für mich ein Eyecatcher.

Lift von “The Cocoa Daisy Staff”

Und das Layout Trashies, auf dem ein großes Cut-out zu sehen ist, brachte mich auf die Idee, einen Bogen Rest-Alphas zu benutzen; was soll man sonst mit den ganzen übriggebliebenen Buchstaben anfangen, die nicht mehr dazu taugen sinnvolle Wörter zu bilden.

statt Cutout Restalphas

Das Layout Together hat mich auf die Idee gebracht, ein paar der Blümchen, die sich noch immer bei meinem Scrapmaterialien finden lassen – früher habe ich Blümchen geliebt, heute mag ich sie eigentlich nicht mehr so gern – zu benutzen.

statt Papierkreise Blümchen

Somit habe ich 4 Layout-Inspirationen aus der To-Do-Liste abgearbeitet. In der nächsten Woche werde ich mir Ideen einer anderen Scrapperin aussuchen, ich muss ja endlich mal mit den Hochzeitsphotos fertig werden. Für solche “Großprojekte” bietet sich das Liften wirklich an.

Habt eine schöne Woche und bis bald !

Irgendwas mit Wuppertal …

heißt ein Buch, das drei Autoren zusammen geschrieben haben. Das muss ich mal irgendwann lesen, doch bis dahin kann ich hier nur meine “irgendwas mit Wuppertal-Geschichten” erzählen.
Ich finde zwar nicht, dass man Wuppertal kennen muss, doch weil ich die meiste Zeit meines Lebens hier verbracht habe, obwohl ich keine gebürtige Wuppertalerin bin, wahrscheinlich habe ich deshalb selten einen Schirm dabei, in der regenreichsten Großstadt Deutschlands, nehme ich euch hin und wieder auf Entdeckungstour durch die Stadt mit.
Was ich noch zum Regen sagen muss; es gibt ja die Mär, dass Kinder in Wuppertal schon mit einem Regenschirm zur Welt kommen, naja, gestern hätten sie ihn nicht gebraucht, da war der Himmel blau mit weißen Wölkchen.

die Straße, in der ich wohne

Etwas, was man auch nur hier machen kann, ist eine Schwebebahnfahrt. Touristen erkennt der Wuppertaler meist sofort, die stehen nämlich erst staunend unter dem Schwebebahngerüst,

setzen sich in der Bahn meist ganz nach vorne, und bleiben an den Endstationen oft lange stehen, um sich mit einer Schwebebahn im Hintergrund auf Celluloid zu bannen.

Ich bin dann durch die halbe Stadt geschwebt und durch Straßen, die ich kenne, oder durch Straßen, die ich noch nie betreten habe, gewandert und habe Häuser und anderes photographiert.

die ehemalige Frowein Villa am Robert Daum Platz

Ein Cafe auf der Briller Straße

auch Wuppertal hat “Bügeleisenhäuser”, nicht so bekannt und so hoch wie das in N.Y., aber wahrscheinlich älter ( ca.1891 )

diese “Schuh-Blumentöpfe” waren mir auch ein Photo wert.

Tja, und neben viel Regen hat Wuppertal auch viele Treppen. Circa 500 mit über 12000 Stufen soll es im Stadtgebiet geben, einige davon stehen unter Denkmalschutz. Die 131 Stufen der “Oskar-Hoffmann-Treppe” 1900 erbaut, habe ich erklommen.

Oben angekommen bietet sich bald ein Blick hinunter auf das Luisenviertel.

Und wo man hinaufgestiegen ist, muss man auch irgendwo wieder hinab steigen. Ich bin die wohl berühmteste, nicht aber die längste Treppe hinab gestiegen, das “Tippen-Tappen-Tönchen”. Sie ist auch um 1900 erbaut und 103 Stufen hat sie. Der Name leitet sich vom Geräusch der früher getragenen Holzpantinen ab.

Blick von oben

unten angekommen

Und schon bin ich im Luisenviertel, mit alten, maroden Häusern,

mit schön restaurierten Häusern,

mit Boutiquen und kleinen Läden,

ein etwas anderer Apple-Store “Don´t Panic” !!!

Mode-Boutique

oder einer Boutique im Werden, die wohl einer humorvollen Besitzerin gehört

mit einem Nachbarschaftsgarten,

und mit Restaurants und Cafes

Und dann bin ich noch an dem Mann mit dem Koffer vorbeigekommen. Monatelang war der Koffer der Skulptur “Ein neuer erfolgreicher Tag” am Kasinokreisel verschwunden. Ob die Diebe wohl Kostbarkeiten im Koffer vermutet haben, oder war es ein Lausbubenstreich ? Nun ist der Koffer auf alle Fälle wieder da.

Und der Himmel ist immer noch blau, mein Spaziergang zu Ende und ich habe ein bisschen “Irgendwas mit Wuppertal” erzählt.

Das war´s dann wohl

Am 1. Januar hatte ich mich dazu entschlossen, das Projekt 365 – jeden Tag ein Photo knipsen – anzugehen. Am 21. Mai haderte ich dann damit, weil ich an diesem Tag einfach nicht ans Photo gedacht hatte, aber ich habe dann trotzdem weiter photographiert. Und gestern ist es mir zum zweiten Mal passiert, dass die Kamera unbenutzt in der Ecke liegengeblieben ist. Aber was soll man auch knipsen, wenn es von morgens bis abends ohne Unterlass regnet, und man keinen Fuß vor die Tür stellen mag. Ich habe es also glatt vergessen und erkläre hiermit meine Kapitulation, ich schaffe es einfach nicht ein so langes Projekt durchzuhalten, zumindest nicht, wenn es um nichts geht außer ums Durchhalten.
Bei den WW, die mich seit Mitte Januar beim “Schrumpfen” begleiten, bin ich immer noch gut dabei. Mal sind es nur 100g oder 200g in der Woche, die die Waage weniger anzeigt, mal sind es 500g oder mehr, doch solange die Tendenz minus heißt, ist alles in Ordnung.
Heute habe ich nach langer Zeit eine Jeans, die nicht von “Ulla Popken” ist und kein Stretch in sich hat, angezogen. Eng ist sie noch, aber sie ging zu, und das ist doch schon was.
Meine Motivationsgläser stehen auch noch auf dem Fensterbrett, und mittlerweile sind mehr (Kilo-)Steine im rechten Glas, als im linken ! Bald darf wieder ein weiterer Stein das Glas wechseln. Ich würde so gerne “WW-Goldmitglied” werden, möglichst bis zum Jahresende. Dann hätte ich mein BMI erreicht und müsste den Monatsbeitrag nicht mehr zahlen. Und weil es hier um was geht, will ich nicht kapitulieren !!!
Genug geschwafelt, keine Photos aber Layouts gibt es jetzt noch zu sehen.

Erst einmal bin ich bei den “Sketches der Woche” up to date:

SdW 31 von creativmama erdacht

SdW 32 von Tanja kreiert

SdW 33 aus Nadines Feder

Und zwei Staffellifts habe ich mitgemacht :

Staffellift 29/2015

Staffellift 30/2015

Bei zwei weiteren liege ich in Lauerstellung, heute würde es sich anbieten, das Scrapzeug auszupacken, weil es regnet, aber ich bin noch nicht dran. Mal schauen, wie ich meinen Tag anderweitig gestalte, photographieren muss ich ja nicht mehr ;o)

Layouts ohne Ende

Naja, nicht wirklich, aber seit dem 21. Juli sind schon ein paar neue entstanden.
Erst einmal war der SSSS 2015 – der SuperSommerSketchSonntag – und da habe ich nicht nur einen Sketch beigesteuert, sondern auch die Sketche der anderen umgesetzt.
Um 9 Uhr startete Scrapperia den Sketch-Reigen.

Der 10 Uhr Sketch war von Marion/creativmama
Meine Umsetzung ist in 8,5×12″ und als Basis habe ich Packpapier aus einer Pizzabox gewählt, ich mag diesen Shabby-Look, den vor allem die digitalen Scrapper so oft haben.

Um 11 Uhr war mein Sketch dran. So sah er aus :

Mein Layout dazu war natürlich schon vorher fertig.

Zur Mittagszeit hat Seanjas Sketch mich mit einem runden Element sehr ins Schwitzen gebracht. Ich habe das Runde dann nur mit Embellis angedeutet.

Den 13 Uhr Sketch lieferte Susanne für uns.

Und beim 14 Uhr Sketch von Tanja musste ich sehr kreativ werden, weil meine Photos eigentlich viel zu groß waren.

Um 15 Uhr habe ich aus Stines 12×12″ Sketch mal wieder ein 8,5×12″ Layout gemacht.

Und als viele ihren Sonntagskaffee schlürften und Kuchen aßen, habe ich Birgits Sketch umgesetzt.

Und noch einmal sind meine Photos zu groß für den Sketch von Dani um 17 Uhr.

Um 18 Uhr kam der letzte Sketch des Sonntags von Heike.

Das Diktat um 20 Uhr konnte ich nicht mitmachen wegen des akuten Platzmangels am PC Platz. Scrap-Diktate sind eh nicht so meins und 10 von 11 Layouts ist nicht schlecht !

Dass ich auch beim Sketch der Woche, beim Endloslift und Staffellift aktiv war, muss ich nicht betonen.

nach dem SdW #30 von Heike

nach dem SdW #31 von Marion/creativmama

Endloslift #431

Staffellift #108 nach Bexy

Zwei Layouts habe ich noch, aber die gehören zu zwei Scrapliftzirkeln, die erst aufgelöst werden müssen. Aber eigentlich habe ich ja genug gezeigt, nicht wahr…

Doch nur ein Tagebuch ?

Als ich mich vor fast 7 Jahren, genau genommen am 1. September 2008 entschlossen habe, einen Blog zu führen, hegte ich die kleine Hoffnung, dass ich Sachen erzähle und Layouts oder Photos zeige, die andere interessieren. Ich hoffte, ich bekäme öfter mal ein Feedback, denn ganz ehrlich, wenn man das nicht wollte, würde man still für sich, weit ab von der virtuellen Öffentlichkeit, in seinem kleinen Zimmerchen still vor sich hinscrappen und ein Tagebuch vollkritzeln.
Vielleicht würde das Tagebuch dann eines fernen Tages von den Kindern entdeckt werden, dann, wenn man selbst nicht mehr ist, und sie würden die Mutter besser verstehen oder sich über die Ideen in ihrem Kopf wundern.
Aber ich teile nun schon jetzt meine Gedanken mit Menschen, die ich kenne und mit Menschen, die mir fremd sind. Und ich freue mich über nette Kommentare, die leider viel zu selten kommen.
Vielleicht sollte ich mein Geschreibsel überdenken und über Dinge von großem Interesse schreiben. Nur leider ist mein Leben so uninteressant und Ausflüge, die ich unternehme oder Filme, die ich sehe und Musik, die ich gern höre, interessieren die große Öffentlichkeit nicht. Und mit meinen Layouts, die ich scrappe und den Geschichten, die ich damit festhalte, ergeht es mir nicht anders. Schade !!!
Trotzdem werde ich weiter bloggen und scrappen und photographieren und hoffen. Und wenn keine Kommentare kommen, dann ist das hier eben nur mein öffentliches Tagebuch.

Und morgen zeige ich dann jede Menge Layouts, vom SSSS und von den Scrapliftzirkeln, vom Sketch der Woche und vom Staffellift.
Vielleicht ist ja eins dabei, das euch zu einem Kommentar verleitet – nur zu !

Auf den Spuren der Vergangenheit

Ich liebe Freilichtmuseen ! Im “Mäckingerbachtal”, fast um die Ecke, waren wir schon oft, einmal – ich glaube 1991 – waren wir in einem sehr kleinen bei Schwerin, zweimal waren wir im “Upper Canada Village” in Ontario, und im letzten Jahr war ich mit M. im Niederrheinischen Freilichtmuseum Grefrath bei Viersen, da wird mir das Pfannkuchenessen unterm Sonnenschirm bei Platzregen unvergesslich bleiben. Der M. hat auch “noch nie im Regen einen Erdbeerpfannkuchen gegessen”, hat er damals festgestellt.
In sDetmolder Freilichtmuseum wollte ich schon lange mal und konnte meine Männer überzeugen, dass wir am letzten Mittwoch der NRW Sommerferien die ca. 170 Kilometer-Anreise in Angriff nehmen. Während der Schulferien ist mittwochs der Eintritt frei. Dem W. und mir ist das zwar wurscht, sind wir doch im Besitz einer LWL Jahreskarte, aber der R. geht nicht mehr als Kind durch, und so sparen wir den Eintritt für ihn.
Auf dem Hinweg haben wir nur ca. 30 Minuten länger gebraucht, weil wir einen kleinen Stau auf der A44 hatten. Mittags sind schon etliche Besucher im Museum, doch das Areal ist groß, so braucht man keine Angst vor Gedränge zu fürchten. Allein die Pferdekutsche mit zwei Kaltblütern, die einem den langen Fußmarsch vom unteren Teil des Museums zum “Paderborner Dorf” abnimmt, war ständig überfüllt. So haben der R. und ich den Weg zu Fuß zurückgelegt und der W. ist nicht zum Dorf vorgedrungen. Das holen wir dann mal im Herbst nach, wenn nicht so viele Besucher sich dort tummeln.
Das Museum besteht hauptsächlich aus landwirtschaftlichen Gebäuden, Bauernhöfen, Scheunen, Ställen, ein paar Gutshäusern, einer Bäckerei ( das Brot im Mäckingerbachtal ist eindeutig leckerer, wobei das Detmolder Museumbrot nicht schlecht ist ), einer Schmiede, eines Gasthauses und zwei Läden. Schule, Mühle und Armenhaus gibt es auch noch.
Schade, dass die Räume in den Häuser durch Plexiglasscheiben unbegehbar sind und ein Photographieren schwierig machen. Trotzdem habe ich viele Photos geschossen, wovon ihr euch hier überzeugen könnt.

Wassermühle Hof Heller, erbaut 1731/1841, Zustand ca. 1905


viele Fachwerkhäuser – dies ist ein Backspeicher von 1710


Zur Landwirtschaft gehört auch Vieh, hier sieht man die bunten Bentheimer Schweine


…und die “Trissebude” ( kennt ihr die Michel-Geschichten ? ) darf nicht fehlen


die Brandscheune des “Mindener Hofes”


und das Haupthaus hinter einer Hecke


auf geht´s ins Paderborner Dorf, am Horizont sieht man schon die Windmühle


ein herrschaftlicher Wohnsitz, der Schönhof aus Wiedenbrück, erbaut 1720


das Musikzimmer


der Salon


ein Tante Emma Laden – solche Süßigkeiten gab es aber im 19. Jahrhundert nicht


Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert


reger Andrang in der Museums-Bäckerei, Rekonstruktion, Vorbild ca. 1901


die Kutsche


das Pfarrhaus mit Gemüsegarten


Wohnhaus erbaut 1698


Wohlstand wird demonstriert


Ein Ladenlokal um 1900


und eine Schulstube


Nach 3 Stunden hatten wir alles gesehen und machten uns auf den Rückweg. Hatten wir hin statt 1,5 Stunden circa 2 Stunden gebraucht, gestaltete sich der Rückweg noch schwieriger. Wegen eines LKW Unfalls war die A44 plötzlich gesperrt und wir mitten im Stau. Erst nach 4,5 Stunden waren wir mit viel Wartezeit, Umleitungen und unfreiwilligem Sightseeing des Umlandes wieder daheim.
Trotzdem war es ein schöner Tag.

Ich habe ganz viel zu erzählen

weil ich in den letzten Wochen etwas schreibfaul war. Wenn es so heiß ist, meide ich das Zimmer unterm Dach, wo der PC steht und dann war auch noch der Klempner tätig und der muss nun nicht unbedingt mein Geschreibsel mitkriegen.

Fang ich also mal mit den “Babysitting-Terminen” an, die wir in den Ferien hatten. Ein Baby ist der M. ja nun nicht mehr, aber auch noch nicht alt genug, um den ganzen Tag allein zu hause zu sein, wenn die Eltern arbeiten. Er heißt ja schließlich nicht Kevin – ein Glück !

Am ersten Donnerstag waren wir mit ihm am Schiffshebewerk Henrichenburg,

wozu hat der Opa eine LWL-Museums-Familien-Jahreskarte, die wir reichlich nutzen wollen.

Der Krach der Dampfmaschine macht dem M. nichts mehr aus

und das spielerische “Schiffe heben” hat ihm Spaß gemacht.

Auch das Wetter meinte es recht gut mit uns.

Kurzzeitig hatten wir den Opa verloren, für ihn sind die 122 Stufen bis auf “das Dach” des Hebewerks nichts. Und ausgerechnet diesmal lag mein Handy zu hause, weil es fast leer war. Schlussendlich fanden wir den Opa wieder, sonst hätten wir ja am nächsten Tag nicht zum Herminghauspark in Velbert fahren können.

Dort gibt es einen kleinen Streichelzoo

einen großen Spielplatz, der aber total überfüllt war und den “Kükelhausrundweg” mit 11 Stationen zur Sinneentfaltung. Leider waren nicht alle intakt. Doch beim Lithophon hatte der M. viel Spaß

vor dem “Steinpendel” hatte er großen Respekt,

den Summstein hat er dagegen gerne und gründlich ausprobiert.

Und in der Woche danach, war der M. nur am Donnerstag bei uns. Das Wetter war nicht ganz so gut, es war recht windig beim Spaziergang über den “Ehrenberg”.

Wir haben Kühe gesehen

und das Muffelwild gefüttert,

der M. ist auf Baumstämmen balanciert

und hat sich “Glück gebastelt”.

Dem Opa hat er viel erzählt

und nach 1 1/2 Stunden waren wir fast wieder am Wanderparkplatz.

Jetzt könnte ich noch von unserem Ausflug zum Freilichtmuseum Detmold erzählen, den wir nicht mit dem M. sondern mit dem R. gemacht haben, aber das spar ich mir für morgen auf.