Rückblick auf 2014

Im Fernsehen gibt es jetzt überall die Jahresrückblicke, deshalb werde auch ich einen Blick zurück werfen, zumindest was das Scrappige so betrifft.
2014 habe ich kein einziges Minialbum, kein PL und nur ein paar Karten gebastelt. Dafür sind 299 Layouts entstanden, ein paar in 6×12″, einige in 8,5×11″ und der Rest in 12×12″.
Nach wie vor bevorzuge ich die großen Layouts, ertappe mich aber in der letzten Zeit häufig dabei, dass ich die mittleren Größe wähle. Als Basis mag ich immer noch weiß oder kraft, aber auch Pattern Paper verwende ich mittlerweile öfters.
Ich habe die Layouts, die ich seit dem 1. Januar 2014 gescrappt habe alle durchgesehen und meine Top 10 zusammengestellt.

Breakfast Room ist beim JS 14 entstanden


auch ein JS Layout, ich mag das Leichte, Hingehauchte hier sehr


noch ein JS Layout, eine witzige Idee, die ich gerne geliftet habe


Schmaddern ist nicht so meins, aber so dezent gefällt es mir


Man muss auch mal was weglassen können. Trotz der Farbe finde ich das Layout schön, und rosa passt doch zu kleinen Mädchen und alten Photos.


Großes Photo, abgeschnittener Titel – das passt


Ich gebe es zu, hier finde ich das Photo so was von abgefahren. Das Layout verdient einen Platz unter den ersten zehn !!!


Wieder ein großes Photo. Layouts mit solchen Photoformaten haben etwas besonderes.


Wenn Photos so in die Ecke gedrängt werden, gefällt mir das auch besonders gut. Auch Titel, die mit verschiedenen Alphas gemacht werden mag ich.


Und ein Photo als Basis, das wollte ich schon länger ausprobieren.


Das sind also meine Lieblingslayouts. Jetzt freu ich mich auf ein neues, scrappiges Jahr. Bald ist es soweit !

Und plötzlich ist der Winter da

Heute ist kein neuer Schnee gefallen, aber bei -4°C ist der vorhandene ordentlich eisig geworden. Die Bürgersteige muss man sehr vorsichtig betreten, es ist rutschig, weil einige der Räumpflicht nicht nachkommen. Trotzdem will ich einen kleinen Spaziergang unternehmen. Und wieder einmal zieht es mich nach Beyenburg und in die Straßen meiner Kindheit. Ich mag die Stadt, in der ich wohne, nicht besonders, aber Beyenburg ist wirklich wundervoll.

Ich liebe Alt-Beyenburg mit seinen vielen Fachwerkhäusern. An der Klosterkirche bietet sich einem der Blick von oben auf die schneebedeckten Dächer.

Und unten fühlt man sich um Jahrzehnte zurückversetzt.

Und die Wupper fließt still durchs Tal. Hier habe ich als Kindergartenkind im Sommer oft gespielt.

Und auf der Brücke, von der aus man diesen Blick hat, hat schon meine Tante als Teenager, Backfisch hieß das damals, gestanden.

Viele Menschen habe ich nicht gesehen, aber drei kalte Gesellen. Der erste war etwas windschief,

der zweite trug Hut und Schal

und der dritte war etwas klein geraten.

Und die Rosen, die noch vor ein paar Tagen einen Hauch von Frühling versprachen, mussten sich Schnee und Eis beugen.

Ich mag den Winter !

…und es ist Weihnacht

Es regnet seit dem Aufstehen, der Wind weht den Regen fast waagerecht am Fenster vorbei. Das ist so gar nicht weihnachtlich.
Wir haben heute Mittag japanisch gegessen, jetzt sitzt der eine vorm Fernseher, der andere vorm PC und ich ebenso. Weihnachtsstimmung gleich null trotz des Weihnachtsbaums, der im Wohnzimmer leuchtet.

Ich denke an die Weihnachten meiner Kindheit zurück mit Aufgeregtheit und Vorfreude, mit Eltern, Schwester und Omas, mit Onkeln und manchmal Cousins und Tante D. und Onkel H.
Ich denke zurück an die Weihnachten mit meinen kleinen Kindern, mit Geschenke verpacken, die dann unterm Baum lagen, mit strahlenden Kinderaugen und mit Besuchen bei den Omas.
Das ist schon so lange her !
Dieses Jahr sehen wir den T. und seine N. nicht, weil sie erst vor 2 Tagen umgezogen und noch nicht wirklich im neuen Heim, das fast 400 Kilometer entfernt ist, angekommen sind.
Und die L. und ihr St. sind das erste Mal beim zukünftigen Schwiegerpapa in Italien, 1700 Kilometer weit weg.
Nur der R. ist die ganzen Tage hier und die I. mit Mann und Sohn sehen wir Morgen.
Früher war nicht alles besser, aber Weihnachten war weihnachtlicher.

Bald schon

ist es Weihnachten und ich bin kein bisschen in Weihnachtsstimmung.
Ich war zwar schon auf dem Weihnachtsmarkt, habe schon fast alle Weihnachtsgeschenke gekauft und die ersten Weihnachtsplätzchen gegessen, gebacken habe ich keine und wahrscheinlich werde ich auch keine backen. Der W. darf ja eigentlich nichts Süßes und der R. und ich sollten nicht soviel Süßes essen.
Von den “Großen” sehen wir dieses Jahr nur die I. samt Anhang, der große Sohn zieht am 19.12. nach Magdeburg und die kleine Tochter verbringt das Fest diesmal mit der Familie ihres Liebsten in Italien.
Trotzdem haben wir heute einen Weihnachtsbaum gekauft, nicht so einen großen wie den hier

aber er wird sicher einen Hauch von Weihnacht in unsere Wohnung bringen.

Meine Stunden am PC verbringe ich größtenteils mit der Planung und Koordinierung des Jumpstarts, der im Januar schon zum fünften Mal im SBT stattfinden wird.
Alle Layouts sind ausgesucht, die meisten haben schon das Okay zum im Forum hochladen bekommen, einige Scrapperinnen haben aber noch nicht die Genehmigung erteilt. Seit es 2peas nicht mehr gibt, ist es ungleich schwieriger geworden, Kontakt mit den ausländischen Scrapperinnen aufzunehmen. Ich hoffe, die fehlenden Genehmigungen trudeln noch ein, noch ist ja ein bisschen Zeit.

Am Samstag werden wir erst einmal die Kinder sehen, die das Weihnachtsfest weit entfernt feiern werden. Mein Mann wird noch einmal den Weihnachtsmann spielen und dann hoffe ich, stellt sich doch noch ein bisschen Weihnachtsvorfreude ein.

Dies & Das

Das Leben geht weiter, seinen gewohnten Gang. Ich denke oft an Cleo, noch immer geht mein Blick beim Betreten der oberen Wohnung nach unten zum Boden, wo sie immer stand, wenn sie den Schlüssel im Schloss hörte. Noch immer fehlt mir ihr “Mau”, so richtig miauen konnte sie nicht.
Doch das “normale” Leben hält jede Menge Ablenkungen bereit, erst recht zu dieser Zeit, die eigentlich besinnlich sein sollte. Die erste Weihnachtskarte – lieben Dank, Bille – ist angekommen…und der erste Schnee ist gestern gefallen.
Es war nur ein Hauch von Schnee, kaum der Rede wert. Nicht mal so viel, dass er auf den Straßen eine Spur hinterlassen hätte, nur die Dächer und Autos sahen aus wie mit Puderzucker bestreut.
Die Weihnachtsmärkte haben hier jetzt geöffnet, in Düsseldorf waren sie schon eine Woche früher bevölkert. Das weiß ich, weil ich am Wochenende vor dem 1.Adventswochenende eine kleine Tour unternommen hatte.
Erst bin ich mit der Schwebebahn bis zum Robert-Daum-Platz gefahren und ein Stück die Friedrich-Ebert-Straße entlang gewandert. Ich wollte den 1870 erbauten ehemaligen “Bierkeller” der Küpper-Brauerei, der mit seinen 2 bis 3 Meter dicken Mauern eher wie ein Bunker aussieht, und zur Zeit ein “Kunstwerk” ist, knipsen.


Um 1900 wurde aus dem Bierkeller ein Weinlager, denn auch Wein dankt einem eine konstante Temperatur von 8-10°C. Was heute alles in dem Gebäudekomplex untergebracht ist, weiß ich gar nicht.
Dann bin ich bis zur Endstation der Schwebebahn geschwebt und habe die S-Bahn nach Düsseldorf genommen.
Düsseldorf empfing mich mit strahlend blauen Himmel, Bismarck beweißt das.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal aus dem Jahre 1896 gleich nebenan habe ich auch photographiert.

Dann aber änderten sich meine Photoobjekte, von Kunst zu Kitsch sozusagen.
Wobei ich beim Kitsch manchmal eine”amerikanische” Ader in mir spüre; denn ehrlich gesagt liebe ich diesen schrillen, kitschigen Christbaumschmuck.


Wer könnte schon solch einem Zebra mit pinken Pomps wiederstehen ?

Oder den korpulenten Ballerinen ?

Einen Baum voller Waldtiere stelle ich mir wirklich sehr hübsch vor. Wenn nur die glitzernden Dingelchen nicht so teuer wären !

Tja, und dann habe ich noch einen Blick auf das Riesenrad, das eindeutig größer ist, als das in Wuppertal, erhascht,

bevor ich mich an der Heinrich-Heine-Allee

in den Untergrund begeben habe, um die Rückreise anzutreten.
Am letzten Wochenende spielte mein Mann wieder den Weihnachtsmann im Autohaus, und als er “Dienstschluss” hatte, sind wir dann zu unserem Weihnachtsmarkt gefahren, haben Werkzeug aus Schokolade bestaunt,

und im Schatten des Riesenrads ein Backfischbrötchen verspeist.

Backfischbrötchen und Weihnachtsmarkt, das gehört für mich zusammen !

Womit habe ich mich sonst noch abgelenkt ? Mit Scrappen natürlich.
Ich habe Stines Sketch der Woche umgesetzt,

beim ACD das Thema “Tradition” verscrappt, das ist auch gleichzeitig der SdW#48 von mjk

und ein neues Staffelliftlayout gescrappt.

Heute ist wieder der Onlinecrop im SBT, meist schaffe ich es zeitlich nicht daran teilzunehmen. Mal sehen, wie es heute Abend so wird.