Winterzeit

Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als wir die Uhren auf Sommer- bzw. Winterzeit umstellen mussten. Das war im Sommer 1980, als die “Normalzeit”, die eigentlich die heutige Winterzeit ist, auf Sommerzeit umgestellt wurde. Der Grund dafür war, dass Energie durch die bessere Nutzung des Tageslichts gespart werden sollte. Außerdem gab es die Zeitumstellung schon bei einigen europäischen Nachbarn. Was ich gar nicht wusste ist, dass es 1947 schon eine Sommerzeit und sogar eine Hochsommerzeit gab, und dass bereits 1916 das erste Mal die Uhren auf Sommerzeit umgestellt wurden.
Und obwohl wir nun seit 34 Jahren die Uhren eine Stunde vor bzw. zurückstellen, sehe ich darin nicht wirklich einen Sinn. Ab jetzt wird zwar abends das Licht später angeknipst, dafür ist es morgens länger dunkel und man verbraucht den Strom dann. Wo ist da der Nutzen ? Und die Mediziner haben auch negative Auswirkungen festgestellt, weil unser Bio-Rhythmus sich schwer tut mit der geklauten oder geschenkten Stunde.
Und noch etwas Historisches zur Sommer- und Winterzeit :
Zitat: “Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts hatte jeder Ort seine eigene Zeit, die sich am Stand der Sonne orientierte. Selbst innerhalb des deutschsprachigen Gebiets gab es Zeitunterschiede. In Bayern richtete man sich nach der “Münchener Ortszeit”, in Preußen nach der “Berliner Zeit” – und war damit den Bayern um sieben Minuten voraus. Aber mit dem Ausbau des europaweiten Eisenbahnnetzes wurde eine einheitliche Zeit immer wichtiger. Eine Vereinheitlichung der Zeit wurde erstmals 1884 angestrebt, als in Washington DC die Einteilung der Welt in 24 Zeitzonen beschlossen wurde. Seit dem 1. April 1893 gilt in Deutschland die Mitteleuropäische Zeit.”

Gestern, als noch Sommerzeit war, habe ich das Tageslicht genutzt, um ein paar “Sketche der Woche” umzusetzen.

SdW 41/14 von Silke


SdW 42/14 von Scrapperia


SdW 43/14 von Scrapidea

Jetzt bin ich wieder “up to date” so wie fast alle Uhren im Haus, nur die Küchenwanduhr muss ich noch umstellen, da piept noch stündlich der falsche Vogel.

Goldener Oktober ?

Heute ist der Oktober bei uns nass und grau und stürmisch, nix golden, kein “Altweiber-Sommer”. Kaum zu glauben, dass am Wochenende circa 15°C mehr auf dem Thermometer waren und ich beim Spazierengehen sogar ins Schwitzen gekommen bin.

Hier ein paar Schnappschüsse von Sonntag:

Man sieht, dass es Herbst wird

Blick in die schon kahl werdenden Baumwipfel

Ein paar “ältere” Layouts habe ich auch noch.

Ich arbeite auch schon an Beispiellayouts für den

Ja, es ist tatsächlich schon wieder soweit, dass man an Weihnachten und die Adventszeit denken muss, Lebkuchen und Co. kann man jetzt ja auch schon überall kaufen.
Aber bevor es “ernst” wird, muss ich erst noch ein Staffellift-Layout scrappen ( ich durfte eins aussuchen, und habe mir Oh, Waffle Bar von Aliza Deutsch ausgesucht ). Und zwei Sketch der Woche-Layouts liegen noch unfertig hier, und am Donnerstag ist wieder Onlinecrop im SBT. Ihr seht also, die Zeit bis zum ACD wird nicht langweilig !

Hust und nies

Da habe ich mich doch tatsächlich erkältet und war ein paar Tage unpässlich. Ein dreifach Hoch auf Meditonsin, jetzt geht es mir schon wieder besser. Es geht mir sogar so gut, dass die Lust aufs Scrappen wieder erwacht ist. Ich habe dann auch gleich die beiden letzten Staffellift-Layouts und das gestrige Onlinecrop-Layout mit druckfrischen Photos nachgebaut.
Statt aber beim Onlinecrop wirklich online zu sein, habe ich mich lieber auf die gemütliche Couch zurückgezogen und nebenher “The Voice” verfolgt.
Und ein Staffellift Layout habe ich bei “The Taste” gewerkelt. Bei beiden Sendungen sind elendig viele und lange Werbepausen dabei, das nervt total.
So, genug Blabla, hier meine drei neuen Layouts:

Staffellift #73

Staffellift #74

Onlinecrop Layout vom 16.10.

Von W nach MD über FRI

Letzten Dienstag ging es los, wir sind von L. und St. Richtung Norden gebracht worden, das Ziel war Jever in Friesland.
Dort hatten wir für zwei Nächte ein Zimmer im “Schützenhof”.

Als wir ankamen schien nach einer ziemlich verregneten Fahrt die Sonne. Das Zimmer war noch nicht fertig, also sind wir erst einmal ca. 700 Meter bis zu einem China-Lokal gewandert. Nach der langen Fahrt tat das Laufen gut, lecker war das Essen dort auch, aber auf dem Rückweg öffnete Petrus sämtlich Schleusen im Himmel und ließ den Regen wie Bindfäden auf uns hernieder. Es regnete die bekannten “cats and dogs”, wir wurden nass bis auf die Knochen. Blitz und Donner bemühte der Wettergott auch noch.
Als dann aber der Himmel wieder langsam von grau auf blau umschwenkte, beschloss ich einen kleinen Spaziergang zu machen.

Noch waren die Straßen nass, aber den Schirm, den ich jetzt vorsorglich dabei hatte, musste ich nicht mehr aufspannen.

Leider wurde das Schloss gerade renoviert, so ein Baugerüst ist ja wirklich nicht photofreundlich.
Das Glockenspiel am Hotel “Hof von Oldenburg” am “Alten Markt” sagte mir, dass es Zeit für den Rückweg wurde.

Am nächsten Tag waren wir mit unseren Chauffeuren noch einmal in Jever,

doch zuvor besuchten wir das kleine Örtchen Dangast, wanderten entlang des Strands und über den Kunstpfad.

“Weihnachtskugeln” , Wasserläufer und Kunstwerk


weiter Blick


und zweimal Kunst im Watt:

Überall in Dangast hätte man ein Backfischbrötchen, das die L. gerne gegessen hätte, kaufen können. Aber es war noch zu früh dafür. “Macht nichts,” meinte sie, “in Jever wird es das auch geben.” Weit gefehlt. Der Snack am frühen Nachmittag musste gezwungenermaßen etwas anderes werden. Dafür hatten wir am Abend noch ein 3-Gänge-Menu im “Schützenhof”. Die mediterrane Tomatensuppe war köstlich, der Rest schmeckte gut.

Wie schnell zwei Tage dahinfließen, schon war es Zeit auszuchecken. Auf nach Magdeburg, wo am Freitag mein Sohn Hochzeit feiern wollte.
Ich war noch nie in Magdeburg und habe den kurzen Stadtbummel am Donnerstag Nachmittag genossen.
Wir waren am Domplatz, haben das Hundertwasser-Haus bestaunt und sind durch ein paar Straßen rund herum geschlendert.

Domplatz




“die grüne Zitadelle” – das Hundertwasser-Haus



“Zuckerbäcker-Stil” und durch Zufall die “Sichtbar”, in der am Freitag, hoch über Magdeburgs Dächern gefeiert werden sollte.


Am Abend lernten wir die meisten anderen Gäste erst einmal in dem Restaurant “Le Frog” kennen.
Und mittags war es dann soweit. Das Wetter spielte mit, der Regen hatte sich verzogen. Im Standesamt wurde es ernst.

Erst musste die richtige Unterschrift aufs Papier, dann wurde etwas Sportliches vom Brautpaar verlangt.

Der “Hochzeitskuss” durfte auch nicht fehlen, er fiel auch deutlich länger aus als der Kuss von William und Kate vor dreieinhalb Jahren.

Und dann wurden Photos gemacht vom Brautpaar mit Eltern ( die Sonne blendete jetzt geradezu ), vom Brautpaar mit Geschwistern, vom Brautpaar mit Trauzeugen, vom Brautpaar auf der Bank, und, und, und…

In der Sichtbar gab es danach Kaffee und Kuchen. Anschließend wurden die ortsfremden Gäste mit einer Bus-Sightseeing-Tour überrascht.

Sichtbar von außen und innen


Magdeburg im Vorüberfahren und der Dom


Am Dom mussten wir für einen kleinen Rundgang aussteigen.

Die beiden jüngsten Gäste verstanden sich gut


und auch die “grüne Zitadelle” haben wir noch einmal bestaunt


die Elbe und die Altstadt


Nach ca. 90 Minuten waren wir wieder zurück in der “Sichtbar”. Es gab ein leckeres Büffet und auch der Hochzeitstanz

und die Hochzeitstorte durften nicht fehlen.

Nach einer recht kurzen Nacht reisten wir wieder ab und waren ein paar Stunden später wieder daheim.
Jetzt haben wir etwa ein halbes Jahr Zeit bevor die nächste Hochzeit gefeiert wird.

1. Oktober

“ I’m so glad I live in a world where there are Octobers.” – “Ich bin so froh, dass ich in einer Welt lebe, wo es Oktober gibt,” lässt L.M. Montgomery ihre Romanfigur Anne of Green Gables sagen.
Oktober ist auch einer meiner Lieblingsmonate, die Wälder färben sich, die Sonne scheint, es gibt keine Mücken mehr – wenn alles gut läuft.

“Upstate New York in the middle of October. You can’t get more beautiful than that,” hat Paul Reiser gesagt. Das kann ich nicht bestätigen, ich war bisher nicht dort, weder im Oktober noch in einem anderen Monat, aber ich hoffe, dass auch hier viele sonnige Oktobertage mit schönen Spaziergängen auf mich warten. Dann gibt es sicher einige Naturphotos zu sehen, die bestimmt nicht weniger schön sein werden, als Photos aus Upstate New York.

Zur Zeit habe ich keine neuen Photos auf dem Speicherchip, also gibt es nur Layouts zu sehen.

Den Sketch der Woche 38/14 hat Claudia erdacht und ich habe ihn so umgesetzt:

Und der SdW 39/14 kam aus Anjas Feder.

Den nächsten SdW gibt es am Freitag, wenn viele Forenmitglieder in Bernshausen sind. Wie gerne wäre ich auch dort, aber terminlich passte es diesmal gar nicht. Schade !!! Ich wünschen allen dort eine schöne Zeit und werde dann eben Zuhause den Sketch umsetzen.

Schon am Donnerstag, wenn die meisten in Bernshausen anreisen, werde ich mit einigen Daheimgebliebenen den Donnerstag-Online-Crop beleben. Beim letzten Mal war ich nur lesender und schreibender Weise dort, aber am 18. September habe ich dieses Layout nach einer Vorlage von “Yellowpeep” gescrappt:

Und beim Staffellift lifte ich auch fleißig mit, egal, ob ungeliebte runde Photos

oder klare Layouts, mit viel “white space” gewünscht werden.

Und dann habe ich mich mal an einem 12×12″ Photo – Layout versucht :

So, das wären jetzt alle Layouts, die ich noch nicht gezeigt hatte. Bisher habe ich 268 Layouts seit dem 1. Januar gescrappt. Bis zum Jahresende werde ich wahrscheinlich die 300ter Marke knacken. Ich hoffe, ihr freut euch drauf.