Heute : Layouts

In den letzten Wochen bin ich nicht nur unterwegs, sondern auch immer mal wieder am Scraptisch gewesen, vor allem abends, wenn nichts anderes als Fußball im Fernsehen läuft. Ich gucke eigentlich nie Fußball, wieso sollte ich damit bei einer WM anfangen ?

Den Sketch der Woche 24 von Heike habe ich nicht nur mit alten Photos sondern auch mit Ladenhüter-Papieren gescrapt.

Genauso den Sketch der Woche 25 von Claudia.

Es ist ja nicht so, dass ich das Papier nicht mag, aber ich hatte es schon so oft in der Hand um es dann doch wieder beiseite zu legen. Jetzt sind von den 8 Papieren nur noch Reste übrig; denn ein weiteres Layout ist noch damit entstanden:

Bei der Farbchallenge musste ich auf anderes Papier zurückgreifen; denn ich sollte die Farbkombi orange/braun abdecken. Entgegen meiner Annahme, ich hätte viel braunes Papier, musste ich feststellen, dass das nicht so ist. Also habe ich zu orange gemusterten Papieren braune Thickers kombiniert.

Und beim Staffellift war ich vergangene Woche wieder dran ein Layout zum Liften auszusuchen. Meine Wahl fiel auf ein Layout von DesignEditor.
Hier mein Lift:

Diese Woche hat Birgit ein Layout für uns ausgesucht, das macht mir noch etwas Kopfzerbrechen. Aber vielleicht kommt mir der zündende Gedanke ja heute Abend, wenn halb Deutschland Fußball guckt…

Zu Besuch beim Homosapien Neanderthalensis

Das Neanderthal liegt gar nicht weit entfernt von meinem Zuhause. Mit der Volksschulklasse war ich vor etwa 48 Jahren mal dort und fand es schrecklich langweilig. Ich kann mich nur an ein kleines Museum mit ganz wenig zu gucken erinnern.
Gestern war ich mit Sohn dort. Wir sind mit der S-Bahn bis Hochdahl gefahren und dann zu Fuß zum Museum gewandert. Es sind nur ca. 15 Minuten Fußweg, aber nur bergab. Der Rückweg würde also ganz schön beschwerlich werden…
Im Tal dann sahen wir das Museum sofort, es ist auch kaum zu übersehen.

Aus dem Prospekt des Museums :
Über 130 Architekten aus dem In- und Ausland beteiligten sich im Frühjahr 1993 am Wettbewerb zum Bau des neuen Neanderthal Museums. Die Wahl der Stiftung fiel auf den Entwurf von Professor Günter Zamp Kelp, Julius Krauss und Arno Brandlhuber, der mit seiner singulären Architektur die Bedeutung des Ortes zum Ausdruck bringt.
Die Architektur des Neanderthal Museums wurde mehrfach ausgezeichnet. Dem geschlossenen Betonkörper ist eine Fassade aus Japanglas vorgehängt, die räumliche Tiefe erzeugt und im Gegensatz zum Sichtbeton im Inneren steht. Zentrales Element ist eine spiralförmig aus der Erde steigende Rampe. Sie erstreckt sich über vier Ebenen, erschließt so die Ausstellungsbereiche und prägt das Museum Innen und Außen.
Gleich am Eingang begrüßt uns ein ganz besonderer Page.

Weil wir den ÖPNV benutzt haben, kostet der Eintritt einen Euro weniger als normalerweise. Und man bekommt einen Kopfhörer, damit man an allen Stationen Wissenswertes erfahren kann.
Am meisten hat mich aber dieser Zeitgenosse beeindruckt.

Sieht er nicht aus wie du und ich, wie er da in seinem Anzug auf die Mauer gelehnt das Treiben der Museumsbesucher beobachtet ?
Nach dem Museumsbesuch sind wir dann auch noch 329 Meter bis zur Fundstelle gelaufen.

Aber die war enttäuschend…

Mit dem Wandern sollte aber noch nicht Schluss sein, ein Kunstweg und das Wildtiergehege lockten noch.
Der Kunstweg führte durch den Wald, bergauf und bergab, über Treppen oder unbefestigte Wege und die Kunst war nur mit Mühe zu entdecken und leider ohne erklärende Tafel, wie das Kunstwerk heißt und wer der Künstler war, da lob ich mir die “Tomatensuppe” im Kölner Skulpturenpark.

ein rostiges Pferd auf der anderen Seite der Düssel


die erste Treppe im Wald ist erklommen, es sollten noch einige folgen


von nun an ging´s bergab


Tja, und dann sind wir am Wildtiergehege vorbei gelaufen. Was wir gesehen haben, waren Ligneus Animalis, hölzerne Tiere. Der Lateiner möge meine unzureichende Übersetzung verzeihen.

Doch irgendwo müssen doch die Tiere sein, die so etwas hinterlassen:

Wir waren schon fast um das ganze riesige Gehege gewandert, als mir die Wisente, Auerochsen und Tarpanen (Wildpferde) doch noch vor die Linse kamen.


Und einen grandiosen Ausblick über das Tal hatten wir, denn mittlerweile waren wir mal wieder ganz oben.


Doch uns stand ein weiterer steiler Abstieg bevor, an dessen Ende wir noch zwei Kunstwerke entdeckten, einen Pfeil und ein bisschen Hirn.

Jetzt lag nur noch der steile Rückweg zwischen uns und dem Bahnhof. Genug sportliche Betätigung, auf nach hause.

Der erste Mückenstich

Als ich klein war, hatte ich jeden Sommer unzählige Mückenstiche, aber nicht die Sorte von Mückenstichen, die man mit der guten auch mückengestochenen Freundin zählt, wie das Lisa und Inga von Bullerbü tun. Nein, es waren große, juckende Quaddeln, und schon ein Stich war mehr als genug.
Unsere Urlaube in Ontario, besonders wenn wir auf der Farm von Onkel und Tante wohnten; ach ich denke mit Wehmut an das Farmleben, bescherte mir auch regelmäßig Mosquito Bites, die es in sich hatten. In den letzten Jahren hatte ich weniger Probleme mit den kleinen Quälgeistern, aber so 5 bis 10 mal wurde ich jeden Sommer gestochen. Gestern war meine diesjährige Premiere, abends juckte es plötzlich auf dem rechten Handrücken und kurze Zeit später erschien dort eine kleine, juckende, rote Erhebung – der erste Mückenstich 2014. Hoffentlich kommen nicht noch viele dazu !

Das Jucken wird mich aber hoffentlich nicht vom Scrappen abhalten, es sind noch immer “Papierleichen” übrig, die bis zum Monatsende verbraucht sollen sein. Ca. 2 1/4 Blätter liegen noch hier.

In der Zwischenzeit sind noch ein paar Layouts mit den Papieren entstanden.

Mit dem Photorahmen-Papier, ich glaube es ist von Creative Imaginations, hatte ich so meine Probleme. Irgendwann einmal gekauft gefiel es mir eigentlich nicht mehr, zu gradlinig die Anordnung der Rahmen, zu ausgefallen die Farben eben dieser und nur einseitig bedruckt, also keine Wahlmöglichkeit ob Vorder- oder Rückseite zu benutzen. Aber dann habe ich mir fest vorgenommen auch dieses Papier möglichst aus dem Stash zu entfernen.
Das Ergebnis lässt sich sehen, oder ?

Das October Afternoon Papier ist eigentlich eher ein geliebtes, nur die Telefonlisten-Seite fand ich schwierig einzusetzen, und die blumige Rückseite ist nicht so meins. Ich habe das Papier dann einmal großflächig

und einmal als kleine Akzente benutzt.

Jetzt ist nur noch ein schmaler Streifen übrig.

Und das MME Papier, eigentlich ist es ja eher Cardstock, habe ich gleich ganz als Basis genutzt und mich für die dezent gelbe gepunktete Seite entschieden, obwohl ich es mir ursprünglich wegen der mit bunten Zahlen bedruckten Seite gekauft hatte. Die passte aber irgendwie nicht zu meinen Photos.

Als letzte Layout habe ich noch eins mit dem wirklich schwierigen “Graphic 45″ Papier gescrappt. Ich mag die meisten Papiere dieser Firma, aber ich finde sie unendlich schwierig zu verarbeiten. Ein paar liegen immer noch in meiner Papierkiste. Ich habe sie liegenlassen, weil ich genau weiß, dass ich dafür zur Zeit nicht die richtigen Photos habe; denn es sind Papiere der “Curtain Call” Kollektion.

Mein Papier ist aus der “Couture” Kollektion.

Davon ist jetzt noch die andere Hälfte übrig. Heute werde ich wohl nicht zum Scrappen kommen und auch morgen nicht, aber vielleicht am Sonntag und vielleicht im Garten. Mal sehen, was das Wochenende uns für Wetter beschert.
Gleich gehe ich jedenfalls ein bisschen wandern, während mein Mann unseren Enkel von der Schule abholt, dann ist M.- Zeit angesagt. Und morgen hat mein Mann Geburtstag. Gefeiert wird erst nächste Woche, bei 4 Kindern ist es schwierig einen Termin zu finden, an dem alle können.
Da soll auch im Garten gefeiert werden, der Speiseplan steht schon fest. Morgen Abend werden wir nur zu dritt schön essen gehen. In der Nähe hat ein neues Asia-Lokal aufgemacht, das wollen wir testen. Wie es war, erzähle ich euch dann.

Von Pfingsthitze und rosa Schweinchen

Das Pfingstwochenende war heiß, heiß, heiß !!!
Trotzdem sind der R. und ich am Samstag nach Xanten gefahren. Wir waren im Archäologischen Park und wollten uns auch noch die Altstadt ansehen, doch nach intensiver Sonnenbestrahlung waren wir so geschafft, dass wir die Innenstadt nur auf dem Weg zum Bahnhof besichtigt haben.
Ich bin für solche Hitze nicht gemacht, fürchte ich.
Als wir gegen 11 Uhr ankamen, war es noch erträglich. Der erste Weg führte uns zum Museum.

Schon von Weitem wies uns die Mühle den Weg dorthin.

Im Museum haben wir viele Scherben und gut erhaltene Fundstücke gesehen, und natürlich Römer.

In den Thermen waren wir auch,

Als wir das Museum verließen, war es richtig heiß geworden.
Im Römerlager waren nur wenige Menschen unterwegs.

Das rekonstruierte Stadttor

haben wir, trotz steiler Treppen,

bestiegen. Die Zugtorketten waren schon ein Photo wert :

Doch mehr noch begeisterte der Blick über das Gelände :

Der Hafentempel ist noch eine Baustelle

und auch im Handwerkerviertel ist noch viel zu tun.

Das Colosseum ist allerdings fertig.



Dort haben wir den Park verlassen.
Nur noch ein paar Photos von der Altstadt habe ich gemacht.
Vom Osttor,

einer Straße

und dem Dom.

Wenn es mal nicht so heiß ist, muss ich noch mal wiederkommen.

Am Sonntag war es dann etwas weniger heiß, als wir nach Düsseldorf zur Trabrennbahn gefahren sind.

Nicht um Pferde rennen zu sehen oder gar zu wetten, sondern um alles für Heim & Garten zu bestaunen.

beleuchtete Kugeln


shabby chice Kissen für die Gartenmöbel


eine Naturbank


Gartenkunst


Bonsai-Bäume


und Riesenlöffel. Es gab jede Menge Stände für “Leib & Seele”


eine blecherne Gänseschar


gußeiserne Hunde, in die ich mich sofort verliebt habe


oder doch lieber ein rosa Schweinchen mit Flügeln ???


Was die Oldtimer mit Gärten zu tun haben, weiß ich nicht.


Doch Koi-Karpfen für weniger Betuchte


und Wasserkugeln passten schon ins Bild.


Am Nachmittag waren wir wieder daheim.

Sommerloch Challenge – die I.

In Zeitungen werden oft in den Sommermonaten “olle Kamellen” ausgegraben oder man liest plötzlich von einem Wal im Rhein, in Foren wird es stiller, weil die Mamas mit den Kindern in Urlaub fahren oder man viel draußen ist und Sonne tankt.
Doch für alle Daheimgebliebenen und Scrapwilligen habe ich mir eine “Sommerloch-Challenge” ausgedacht, die in den Monaten Juni, Juli und August läuft.
Im Juni heißt es : Ran an die Papierleichen, wobei es nicht nur “warum zum Henker habe ich nur dieses Papier gekauft”-Papier sein muss, es darf auch “eigentlich viel zu schade zum Zerschneiden”-Papier sein oder “das ist so schön, aber ich habe keine passenden Photos dafür”-Papier.

Ich streichle meine Papiere eigentlich nie, schließlich habe ich es ja zum Verscrappen gekauft. Durch diverse Kits kommt aber auch zu mir schon mal ein Papier, das ich mir einzeln nie gekauft hätte. Und Papiere, die ich schön finde, immer wieder zur Hand nehme und dann doch nicht benutze, habe ich auch.
Acht Bögen habe ich zusammengesucht:

Das macht 15 verschiedene Muster, weil ein Papier nur einseitig bedruckt ist. Die ersten Layouts damit sind fertig. Wenn man sich erst einmal zwingt das Papier zu benutzen, klappt es ganz gut und die Layouts gefallen mir dann oft so gut, dass ich denke :”Warum nur habe ich dieses Papier so lange hier herum liegen gehabt?”

Mit einem schönen, aber für mich ziemlich schwierigen Papier von Studio Calico habe ich zwei Layouts gescrappt, mal mit der Vorder- und mal mit der Rückseite.

Das Papier von Crate Paper habe ich eigentlich wegen der Holzmuster-Seite gekauft und mich dann doch für die gepunktete Seite entschieden. Und den 12×12″ Bogen habe ich auch gleich komplett als Basis benutzt:

Jetzt liegen nur noch 6 Papiere hier, die ich im Laufe des Monats benutzen werde, zumindest versuche ich es.

Neben der Sommerloch-Challenge laufen natürlich auch die Sketche der Woche und der Staffellift, etc. weiter.

Den Sketch der Woche 22, den mjk für uns erdacht hat, habe ich am Samstag in Köln umgesetzt:

Ein weiteres Layout vom Crop ist dieses:

Das ist ein sehr freier Lift des Layouts “You are my reason why” von Latinflower.

Und beim Staffellift hat Ulli ein Layout von Ashley Horton ausgesucht. Ihr Layout ist total bunt, meins hat gedecktere Farben.

Es ist Juni !

Am letzten Mai-Tag waren wir in Köln, ich war erst bei Ilonka zum Crop, klein aber fein, mit leckerer Waldschratsuppe, einer Mousse, die keine war, mit alten und neuen Bekannten. Schade, dass ich etwas früher los musste, aber wir hatten uns mit Torge zum Geburtstagsgeschenkekauf verabredet.
Nachdem der Navi uns partout nicht nach Köln in die Innenstadt fahren lassen wollte, haben wir mit ein bisschen unfreiwilliger Sightseeingtour dann doch noch hingefunden. Der Spaziergang zur “Engelsschmiede” war nicht weit, nur leider war die Kassiererin den ersten Tag dort und das ganz alleine, und kannte sich nicht aus. Den Weg hätten wir uns sparen können, jetzt kauft Nora den Gutschein alleine und dann hat Torge wohl hoffentlich bald seinen Helm zusammengespart.
Wir sind dann noch zum Griechen gegangen, wo wir Liv und Stefano getroffen haben und hatten noch zwei schöne, gemütliche Stunden zusammen, bevor wir uns auf die Heimfahrt gemacht haben.

Am Sonntag war das Wetter viel zu schön zum zu hause bleiben. Ich bin mit dem RE nach Witten gefahren und habe die Fussballbilder dort abgeliefert, die ich am Samstag von Ilonka bekommen hatte. Und dann bin ich über die alte Bahntrasse Richtung Bahnhof marschiert.
Der Trampelpfad zur Trasse beginnt gleich hinter der Wohnsiedlung.

So leer war die Trasse nicht, wie es hier den Anschein macht. Es waren Unmengen an Radfahrern unterwegs und ein paar Spaziergänger auch.

Die bunten Bänke laden zum Verweilen ein.

Und abseits der Trasse habe ich dann die “Villa Kunterbunt” entdeckt,

und einen jüdischischen Friedhof gleich nebenan.

Ich hatte die Trasse ja eh verlassen und habe neue

und alte Häuser

photographiert.
Bei diesem Gebäude fühle ich mich in die 1960er Jahre zurückversetzt:

Ich liebe ja Häuserphotos und mag vor allem alte, stuckverzierte aber moderne Architektur hat auch ihren Reiz:

Schade, dass ich an diese Villa nicht näher heran kam.

Dafür konnte ich die “Lechner Skulpturen” schön ablichten, die wartenden Männer,

“Helga und Karl Bornemann”

und “das Ehepaar” vor dem Standesamt.

Vorbei am “Haus Witten” und dem “Parkhotel”

führte mich mein Weg zum Bahnhof. Das Gebäude wurde 1901 erbaut und steht unter Denkmalschutz.

Bald gibt es bestimmt wieder neue Photos von alten Häusern und anderen Dingen. Für Samstag haben wir eine Fahrt nach Xanten geplant und am Pfingstsonntag oder -montag wollen wir zur “Homes & Gardens” Ausstellung.