Zwischen Friedrich und Luise

Gestern hatte mein Mann einen Termin bei der Fußpflege im Luisenviertel und ich bin derweil ein bisschen durch die Geschäfte und die Straßen geschlendert. Im Luisenviertel findet man viele kleine Geschäfte, Ateliers, Boutiquen – die alle nicht dem Papst gehören, weil sind ja keine Herrenboutiquen *chrchrchr* – Öko-Läden und Gastronomiebetriebe. Man kann bei gutem Wetter draußen seinen Kaffee trinken, z.B. im Café Kongo, aber leider war das Wetter nur mäßig, eben Aprilwetter, auch wenn es auf einigen meiner Photos nicht so aussieht.

die Laurentius Kirche

leider stand ein Auto vor dem Graffiti in der Einfahrt

eine Kunstgewerbe-Galerie lädt hier zum Stöbern ein

das Maison du Paris

der Wandelgarten

die Sophienkirche

die Luisenstraße

die Privatschule Herder in der ehemaligen Villa Schmits

die Villa Frowein beherbergte eine Zeit lang die Musikschule

Zitat
“Es ist das Viertel mit der höchsten Kneipen-, Café und Frisördichte des Planeten. Nicht, dass all diese dichter wären als woanders, es gibt hier einfach viele davon. Neben dem Hauptbahnhof beherbergt das Luisenviertel auch die höchste Anzahl an festgetretenen Kaugummis auf dem Boden. Ein wahrhaft phantastischer Ort.”

Genauso ist es !

Und jetzt noch in nicht ganz eigener Sache – Werbung :

Das Wochenende war April-mäßig

Am Freitag haben wir noch in der Sonne gesessen und fanden es fast schon zu warm, und am Samstag und Sonntag war regnerisches “Ich bleib lieber drinnen”- Wetter.
Also habe ich ein bisschen gescrappt.
Im SBT Forum ist mal wieder eine Farbpaletten-Challenge ins Leben gerufen worden.
Meine erste Farbkombi war orange/grün.

Die zweite Farbkombi war gelb/grün ( anscheinend bin ich auf grün abonniert )

Und das Layout zum SdW17 von Scrapperia ist auch fertig:

Wie ihr seht, habe ich mal wieder zu alten Photos gegriffen. Ja, nicht nur an den Kindern, auch an seinen Photos sieht man, wie alt man doch schon ist.

Scrap-Aussichten :
Am 1. Mai fängt meine neue Monatschallenge an, da hoffe ich wieder auf viele Mitspieler und am 3. Mai ist der NSD ( National Scrapbook Day ) mit einem Online Crop im SBT Forum. Dann gibt es bald viele neue Layouts.
Bis dahin !

Deutlich mehr

Gestern war ich ein bisschen an der frischen Luft, die sich nicht entscheiden konnte, ob sie wirklich frisch, sprich kühler Wind und bedeckter Himmel, oder eher warm, also Sonnenschein und eigentlich brauche ich keine Jacke, sein wollte.
Ich trug eine Jacke, wo soll man sonst Kamera, Schlüssel, Portemonnaie und so weiter unterbringen, wenn man auf eine Handtasche verzichten möchte.
Ich bin erst quer durch die Stadt gefahren, um noch einmal über die Sambatrasse zu wandern. Das habe ich ja vor etwas mehr als einem Jahr schon mal gemacht, damals noch bei Matschwetter mit Schnee- und Eisresten.
Vielleicht sind mir deshalb dieses Mal mehr Radfahrer, Jogger und Hundeausführer begegnet, wenn das auf diesem Photo

auch nicht so aussieht. Viel verändert hat sich ja nicht, der alte Bahnhof Küllenhahn von 1891 ist noch ein bisschen mehr herunter gekommen

aber die Blechmänner-Parade ist neu

Die schönen, alten Schieferhäuser “verstecken” sich jetzt hinter blühenden Bäumen und Büschen.


“Weißt du, ich liebe die Natur”, sagte unlängst der M. zu mir. Da kann ich ihm nur beipflichten. Ich liebe sie auch und versuche immer wieder die trillernden Vögel “auf Zelluloid” zu bannen. Bei dieser Meise ist es mir geglückt:

Aber auch ein einsames Liebesschloss musste ich ablichten,

und die Villen im Zooviertel auch.

Die Sambatrasse führt auch ein Stück über den Zoo, der sehr gut besucht war.
Aber Tiere habe ich keine gesehen und auch das Fernglas

hätte mir für 50 Cents keine gezeigt, da bin ich sicher.
Die Infotafel

den Märchenbrunnen

und die “Villa Schmidt” von 1905 für Robert Emmanuel Schmidt, Chemiker und Direktor der Elberfelder Farbenfabriken, heute unter dem Namen Bayer AG bekannt, erbaut, mussten, bevor ich wieder quer durch die Stadt nach hause fuhr, noch als Photoobjekte herhalten.

Kaum dort angekommen, hatte der blaue Himmel sich verflüchtigt und die ersten Tropfen fielen. Eben typisch April ! Hoffentlich wird der Mai so wonnig wie er sprichwörtlich sein soll.

Es regnet

Gestern konnten die Kinder die Ostereier noch bei strahlendem Sonnenschein im Garten suchen und heute regnet es.
Dabei wollte ich eigentlich mal wieder spazieren gehen. Gut, dass die Kölner und ich gestern wenigstens eine kleine Runde durch Langerfeld gedreht haben.
Meinen Plan von Hiddinghausen nach Witten zu wandern, hätte ich aber auch bei sonnigem Wetter nicht umsetzen können, weil der Bus sonn- und feiertags nicht fährt, und ich diese Strecke nur angehe, wenn ich bei wehen Füßen oder dem “nun ist’s aber genug-Gefühl” jederzeit die nächste Haltestelle ansteuern kann.
Mein Mann findet meinen Plan eh etwas verrückt, aber er weiß ja auch nicht, dass ich schon für den Jakobsweg übe.
Im Ernst, ich würde gerne mal ein Stück Jakobsweg laufen, nicht den berühmten “Camino de Santiago” aber vielleicht den von Wuppertal nach Aachen. Ich suche nur noch einen Mitwanderer, weil alleine will ich nicht. Ich würde den Jakobsweg ja nicht machen, um zu mir selbst zu finden, ich wandere nur ganz gerne und schau mir neue Sachen an. Und davon würde ich sicher eine Menge finden auf den ca. 110 Kilometern.
Wenn ich also eines Tages mal “weg sein ” sollte, werde ich sicher viele Photos machen und hier zeigen.
Vorerst müsst ihr mit Osterbasteleien und Layouts Vorlieb nehmen.

Beim OCD habe ich drei Karten ( habe ich ja schon gezeigt ), eine Leinwand , eine Geschenkverpackung und ein Minibook gebastelt.

ein dicker Hase

Huhn mit Inhalt

und das Minibook für 10 Photos

Der Sketch der Woche 16 kommt von Seanja, die neu im Orgateam ist. Der Sketch hat mir gut gefallen !

Das Layout ist noch für meine März-Punkte-Sammel-Challenge entstanden

Und die Staffellift-Lifts #47 und #48 sind bei mir ganz weihnachtlich ausgefallen.

Heute Abend endet der OCD ganz offiziell und meine Mai-Challenge ist fast ausgearbeitet. Der Mai ist bei mir sowohl scrap-mäßig als auch terminlich gut gefüllt. Stehen doch nicht nur 4 Geburtstage ( und das nur im engsten Familienkreis ) im Kalender, am 1. Samstag ist zudem NSD ( National Scrapbook Day ) und am 31. bin ich zum Crop in Köln. Da freu ich mich schon drauf. Das wird sicher genauso lustig und unterhaltsam wie der Küchentisch-Crop letzten Samstag in Oberhausen, wo es leckeres Essen gab, lustige Gespräche, freudiges Wiedersehen, eine, die nur sitzen wollte ( das ist ein Insider *grins* ) und drei fertige Layouts, die ich erst im Mai zeigen werde.

Aber zwischendurch gibt es sicher noch so ein bisschen Blabla. Also bis dahin !

Man muss im April das gute Wetter nutzen

Wer weiß, wann es wieder zu kalt und nass ist, um raus zu gehen.
Meine Heuschnupfenzeit ist anscheinend auch fast vorbei, also wage ich mich bei gutem Wetter auch wieder in die Natur, natürlich mit der Kamera bewaffnet.
Ich mag meine Heimatstadt ja nicht so besonders, aber immer wieder gibt es etwas zu knipsen, sei es, dass ich in die City fahre, um etwas einzukaufen und das noch ziemlich neue Bürohaus ablichte,

in dem sich nun auch ein “Vapiano” befindet, yummy !!!

Oder während ich auf den Schwebebahnersatzbus warte, die Schwebebahn steht nämlich zur Zeit, aber wohl GsD zum letzten Mal, still, mache ich noch ein Photo von der Wupper.

Und immer wieder wandele ich auf Kindheitspfaden.

Das Mahnmal stand schon vor 50 Jahren hier und ich bin mit Oma immer dort vorbei gegangen, wenn wir zum Bus wollten.

Dass der Kirchturm eine rote Spitze hat, ist mir erst jetzt aufgefallen.

Und wenn ich auf das Unterdorf hinabblicke, muss ich immer an meine Spaziergänge mit Frau Ochel denke, die uns öfter dort zum Metzger, den es schon lange nicht mehr gibt, gebracht haben.

Oft bin ich mit ihr auch um den Stausee gelaufen, heute geht das nur noch teilweise, weil eine Schnellstraße gebaut wurde.

Und am Ufer der Wupper


muss ich immer an den Tag denken, an dem meine Freundinnen und ich uns die Lehmflecke aus den Jogginghosen waschen wollten und zum Dank gab es Schimpfe.

Der alte Bahnhof, um 1900 erbaut, ist seit 1979 still gelegt, der Tunnel zu den Bahnsteigen, den wir oft als Abkürzung benutzten, ist unpassierbar.

Und die Häuser am Ortseingang standen zum Teil sicher auch vor 50 Jahren schon dort, sind mir aber gar nicht im Gedächtnis geblieben.

Doch an den “Gasthof Porta Westfalica”, der sich schon im 15. Jahrhundert hier befand, kann ich mich erinnern. Hier war die Wendeschleife des O-Busses, der uns immer “in die Stadt” brachte.

Als ich auf der Erinnerungstafel las, dass sich bis 1990 nebenan die in den 1930er Jahren errichtete Tankstelle Schroiff befand, hatte ich das Bild auch gleich wieder vor meinen Augen.
Ich bin immer erstaunt, an wieviel ich mich erinnern kann. Ob es wohl meinen Kindern und dem M. auch mal so ergehen wird ?
Und ob sie sich wohl auch an einem Abendhimmel im Frühling erfreuen werden ?

OCD = OsterCountDown

Seit Jahren ein beliebtes Highlight im Forum, kommt der Ostercountdown diesmal in einem ganz anderen Gewand daher. Anstatt dass das Orgateam wochenlang vorher sich Sachen ausdenkt und werkelt, haben wir dieses Jahr auf Pinterest Pinnwände gefüllt. Gestern startete der OCD mit dem Kartentag. Und auch wenn man , wie ich , keine Osterkarten verschickt, lassen sich viele der österlichen Karten als Geburtstags- oder Dankeskarten umsetzen. Drei habe ich gewerkelt für die diversen Geburtstage im Mai.

Diese Karte war meine erste Inspiration.

Der Knopf-Blumenstrauß gefiel mir auch sehr gut.

Und die verrückten Vögel sind mal etwas anderes.

Und den Sketch der Woche, von Marion/creativemama musste unbedingt umgesetzt werden.

Ich mag solche Layouts sehr gern.

Heute ist “Kindertag” beim OCD mit total süßen Ideen. Nur sind meine Kinder aus dem Alter schon lange raus. Vielleicht setze ich ja trotzdem eine der Ideen um *grübel*

Am Freitag hat der Wolfgang frei…

aber mit den Sams-Punkten ( ihr kennt doch hoffentlich alle die Sams-Bücher ) klappt es trotzdem nicht, ich kenne niemanden, der Mon heißt und gedonnert hat es schon gestern; ist das nicht ein April-Wetter vom Feinsten ?!!

Gerade scheint die Sonne durchs Fenster, wer weiß wie lange. Doch es ist ziemlich kalt geworden und geregnet hat es in der Nacht wohl auch. Gestern hatten wir sogar Graupelschauer dabei. Jetzt hoffe ich nur, dass es am Samstag trocken bleibt und ein bisschen Sonnenschein wäre auch schön; denn da wollen der Opa und der M. zum Dampflokfest und der R. und ich nach Düsseldorf.

Nach zwei Tagen Scrappause habe ich gestern den Endloslift geliftet, nicht dass ich aus der Übung komme.

Vom gleichen Ausflug habe ich noch ein Layout hier liegen.

Und das Layout vom Staffellift #45 und die Umsetzung des SdW 13/2014 von Tanja habe ich auch noch nicht gezeigt.

Staffellift-Layout #45

SdW 13/2014 von Tanja

Heute werde ich wohl den neuesten Staffellift liften, Photos habe ich schon rausgesucht. Ansonsten werde ich meine Mai-Challenge ausarbeiten. Ein bisschen habe ich im Forum schon verraten, aber bis zum 1. Mai ist ja noch ein bisschen Zeit.
Dazwischen liegt noch die Übernachtung vom M. hier, ein Küchentischcrop und Ostern. Da findet dann auch wieder der “Oster-Count-Down” im Forum statt.

Was so alles passiert ist

Der letzte Eintrag liegt schon etwas länger zurück (24.03. ) ; den Post vom 4. April früh morgens kann man nicht zählen.
In der Zwischenzeit ist der März zu Ende gegangen und meine März-Punktezähl-Challenge ebenso; da hat Daniela übrigens gewonnen und kann sich auf einen kleinen Preis freuen. Der April hat begonnen, ohne dass ich irgendwen in ihn geschickt habe und das SBT8.0 ist auch schon wieder Vergangenheit.
Zuerst habe ich auf einen Platz beim Treffen gehofft, mich dann über das Losglück gefreut, habe mit Scrapperia und ein paar anderen Pechvögeln gebangt, ob sich auch für sie noch ein Plätzchen findet, dann habe ich gewartet, online dafür geshoppt, mich langsam immer mehr gefreut und dann war der Tag X endlich da.
Um 9 Uhr kam Inga mich und mein Sack und Pack abholen und 3 1/2 Stunden später waren wir da. Ein großes Hallo ging los, Freude sich endlich mal wieder live und in Farbe zu sehen oder sich neu kennenzulernen. Das erste Mittagessen, ein Pasta Buffet, war nicht ganz so wie erwartet, für 11 Euro fiel es etwas mager aus, aber GsD war genug Kuchen da und so megaleckere Kirschtaschen !
Abends habe ich mal einen Cocktail probiert. Der Pina Colada war okay, doch der Caipirinha am Samstag Abend war besser. Einer reicht mir aber auch, ich trinke nur sehr selten mal Alkoholisches und vertrage nicht viel.
Spazieren war ich diesmal eigentlich auch nicht, abgesehen von ein paar Minuten Frischluftzufuhr am Samstag Nachmittag und einem kurzen Blick raus am frühen Morgen, als der Nebel noch über die Wiese waberte.
Dafür habe ich gescrappt bis ich keine Lust mehr hatte und ein paar nette Gespräche gehalten. Die Shopbesitzer noch ein bisschen glücklicher gemacht habe ich auch, mussten sie doch nicht mehr alles wieder mit heimnehmen, weil ich doch nicht die richtigen Buchstaben dabei hatte und den Kraft-Cardstock so gut gebrauchen konnte.
Und hier ist meine Wochenend-Ausbeute :

der SdW14 von Sabine erwartete uns bereits an unserem Scrapplatz

die Liftvorlage für den Staffellift hatte ich mir ausgedruckt


Hier sind übrigens nur Scraps aus der Scraptauschtüte verarbeitet, genau wie auf den folgenden Layouts.

nur das PP ganz rechts ist aus meinem Bestand

hier habe ich einen Blindsketch, den Claudia gezeichnet und Seanja gezogen hatte, umgesetzt

und noch ein Scrap aus der Tüte

und auch dieses Stück Papier war in der Tüte. Da brauchte es nicht mehr viel Zubehör ;o)

Doch auch eigenes Papier kam zum Einsatz. Der Titel spielt auf Michel aus Lönneberga an, der immer, wenn er im Schuppen sitzen muss oder darf; eigentlich macht es ihm ja nicht viel aus, Figuren schnitzt.

ein Layout fast ohne PP aber mit Doily

und wenn schon mal eine Nähmaschine da ist…

und dieses Layout ist nach dem Blind-Sketch, den ich gezogen habe, gescrappt. Birgit hat ihn erdacht.

Strukturpaste habe ich auch einmal benutzt am Wochenende

Und beim letzten Layout passte der Spruch vom M. so schön zum Photo, fand ich, sagte er doch kürzlich auf dem Heimweg von der Schule zu mir :”Weisst du Oma, ich liebe die Natur !”

Na, da wäre er in Bernshausen gerade richtig gewesen, da gibt es viel Natur !

früh am Morgen

die erste Adresse am Platz ( hier nächtigen wir aber nicht, wir sind im Jugendhotel auch gut aufgehoben )

die Kirche lassen wir im Dorf, was sollten wir auch mit ihr anderswo…

Als wir dann am Sonntag nach dem Frühstück wieder heimfuhren, ließen wir das Wochenende noch mal revuepassieren und wunderten uns, dass schöne Sachen immer so schnell vorbei sind. Und jetzt heißt es ein ganzes Jahr warten und dann wieder hoffen, dass es mit dem Platz beim SBT10.0 klappt, das neunte Treffen im Herbst findet nämlich ohne uns, also ohne Inga und mich, statt.