Wenn einer eine Reise tut … ( Teil 3 )

Bisher hatte der Wetterfrosch recht und es war trocken und sonnig, für heute ist etwas Regen angesagt, doch der Tag startet erst einmal trocken mit Wolken aber auch blauen Flecken am Himmel.
Auf dem Weg zum Bahnhof komme ich an einer Grundschule vorbei. Ich staune, wie viele Kinder mit diesen kleinen Rollern zur Schule fahren.

Ich selber nehme die U-Bahn und fahre zur Flora. Botanische Gärten haben zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Noch ist alles recht kahl, ich kann mir vorstellen, dass ich im Sommer noch einmal hierher komme und den Unterschied bildlich festhalte.

Interessant finde ich die Bäume, die aussehen, als hätten sie viele Vogelnester in ihren Zweigen, doch es sind Blätterbüschel. Laut Schild handelt es sich bei diesem um einen Schwarz-Nuß-Baum.

Der Mammutbaum ist ein wahrer Riese,

und der Kirschbaum steht schon jetzt in voller Blüte

Der Park ist noch fast menschenleer.

Auch im Gewächshaus bin ich mit den Kamelien fast allein. Es gibt sogar ein paar, die duften, doch für den wahren Kölner Duft muss ich woanders hin.

Erst gehe ich noch in den nahen Skulpturengarten “Köln Skulptur #7″. Positiv ist, dass dieser kostenlos zu besichtigen ist, in W. muss man Eintritt bezahlen. Und flach sind die Wege hier auch, anders als bei uns, wo man teilweise zur Bergziege mutieren muss.
Wenn ich so manche Skulptur betrachte, denke ich immer, das könnte ich auch. Ob mir allerdings für diese der Titel “Tomatensuppe” eingefallen wäre, bezweifel ich stark. Der R. meint, sie sieht aus wie ein WC-Häuschen…

Zwei Skulpturen von Tony Cragg erkenne ich sofort, und die “Wirbelsäule” ist auch als eine solche zu erkennen.

Spaß habe ich am Parabolspiegel

und die Skulptur von Sou Fujimoto “Garden Gallery” verleitet mich zu vielen Photos.

Dann wird es aber Zeit zum Haus Farina gegenüber des Jülicher Platzes zu fahren, um 12 Uhr habe ich dort eine Führung gebucht. Wir werden in die Geschichte des “Eau de cologne” eingeführt und ich lerne viel Neues.
Dachte ich doch bisher, “4711″ wäre das echt Kölnisch Wasser. Weit gefehlt ! Die Familie Farina hat lange gegen die Familie Mülhens gekämpft, damit diese ihr Plagiat nicht unter dem Namen “Eau de cologne” anpreist. Das echte duftet auch sehr viel angenehmer, das wusste schon Napoleon, der täglich eine 100ml Flasche des edlen Duftes verbrauchte, obwohl er doch von Statur her eher klein war. So viel würde ich nicht benutzen, soll doch das winzige Fläschchen, das im Eintrittspreis enthalten war, etwas halten.
Leider durfte ich keine Photos machen, deshalb hier ein Photo vom Gegenspieler:

Tja, und dann wollte ich eigentlich in eine photographische Ausstellung im Mediapark.

Doch bei diesem Besuch der Stadt hatte ich wenig Glück mit den Museen, sie waren entweder geschlossen oder im Umbau. Schade !
Habe ich also ein anderes photographische Objekt abgelichtet:

Dieser Photograph sitzt am Neumarkt und hat nichts dagegen, wenn man ihn knipst.
Der Himmel war mittlerweile ziemlich grau geworden, meine Füße hatten viele Kilometer zurückgelegt, es war Zeit geworden zur L. zurückzufahren.
Der Kurztrip neigte sich seinem Ende zu.

Am nächsten Morgen verließ ich Köln in Richtung Heimat.
Mein Fazit : Zum “luure” muss ich noch mal wiederkommen, “wat wellste maache?”. Köln ist nicht so schlimm, wie ich gedacht habe. Ich habe ein paar schöne Seiten entdeckt, aber Düsseldorf gefällt mir besser…das werde ich in Köln aber nur denken und nie aussprechen *grins*.

Wenn einer eine Reise tut … ( Teil 2 )

dann hat er soviel zu erzählen und so viele Photos gemacht, dass es nicht nur für zwei Posts reicht, sondern sogar für drei, deshalb gibt es morgen dann den letzten Teil.

Am Montag Morgen mussten die L. und der St. zur Arbeit, vom St. musste ich mich sogar verabschieden, er würde erst Mittwoch Abend, wenn ich bereits wieder im heimischen W. wäre, zurückkommen. Schade ! Aber der L. würde ich am Abend von meinen Entdeckungen erzählen können.
Los ging es um 9 Uhr; das verriet mir die Kirchturmuhr gegenüber, bei schönem, sonnigen Wetter.

Am Bahnhof habe ich mir ein 48-Stunden-Ticket gekauft, man muss ja mobil sein in einer Großstadt, aber als erstes habe ich dann doch die Hop-on-hop-off-Tour gebucht, allerdings ohne zu hoppen. Montags macht das wenig Sinn, da sind fast alle Museen geschlossen.
Neben den Sehenswürdigkeiten der Rheinmetropole konnte ich viel zähfließenden Verkehr vom Oberdeck aus verfolgen.
Hier stehen wir gerade mal wieder. Auf dem Photo ist das Weltstadthaus vom Architekten Renzo Piano zu sehen. Das Gebäude erinnert in seiner Form an ein Schiff. Die 4.900 m² große Glasfassade ist aufwändig aus 6.800 einzelnen Scheiben und 66 Holzleimbindern aus sibirischer Lärche konstruiert. Historische Vorbilder finden sich in den Holz-/Glaskonstruktionen von Orangerien und den großen Stahl-/Glas-Treibhäusern des 19. Jahrhunderts wie beispielsweise Kew Gardens in London. Die seitliche nördliche Fassade besteht aus 4.400 m² Naturstein; insgesamt wurden 3.400 m² Steinboden (Stein St. Bartholomae, Portugal) und 10.800 m² Parkett verlegt. Die Kuppel des Gebäudes ist der Allgemeinheit aufgrund von öffentlichen Auflagen nicht zugänglich. Sie ist für Spezialveranstaltungen und Einladungen des Hauses vorgesehen.

Im ehemaligem Wasserturm von 1868 nach Plänen des Ingenieurs John Moore, der dafür 2000 Taler erhielt, ist heute ein 5-Sterne-Hotel untergebracht.

Und hier sieht man eins der vielen geschlossenen Museen, in das der M. gerne mal gehen möchte. Er kennt ja schließlich die Maus.

Nach der langen Bustour wollte ich mir gerne die Füße vertreten. Vom Dom aus bin ich Richtung Rheinauhafen gelaufen, und habe dabei diese “italienischen” Luftballons im Baumwipfel entdeckt.

Aber eigentlich wollte ich mir die Kranhäuser, der Name spielt auf die Form der jeweils 60 Meter hohen Gebäude an, die an die ehemaligen Lastkräne im alten Rheinauhafen erinnern, ansehen. Der Aachener Architekten Alfons Linster hat sie entworfen.

Der Medienhafen in Düsseldorf gefällt mir zwar besser, vor allem ist es dort weniger windig, aber ein Spaziergang entlang der Neu- und Altbauten war nett.
Das Hafenamt ist eins der denkmalgeschützten Gebäude.

Am Harry-Blum-Platz, das war der ehemalige Oberbürgermeister, habe ich den Rheinauhafen verlassen.
Gegenüber entdeckte ich bunt bemalte Giebelwände, mal etwas makaber, mal Popart.

Natürlich habe ich auf dem Weg auch die Überbleibsel der ehemaligen Stadtmauer gesucht und gefunden.
Die Eigelsteinpforte

und die Ulrepforte aus dem frühen 13. Jahrhundert ( 1245 wurde sie das erste Mal erwähnt ).

Dort gibt es auch ein Statue eines Stadtsoldaten:

Ein paar ältere Häuser findet man auch in Köln, aber nicht viele, wurde es doch im 2. Weltkrieg teilweise bis zu 90% zerstört.

Und wenn alt und neu aufeinander treffen, hat das auch seinen photographischen Reiz. Ein altes Mauerstück einer Kirche mit Graffiti ist mir jedenfalls aufgefallen.

Was die drei berühmten Affen wohl wahrnehmen würden, weiß ich nicht.

Ich jedenfalls wollte nach so viel Lauferei eigentlich mal meine Nase arbeiten lassen und das Parfum-Museum Farina besuchen.

Doch dort lief gerade eine Veranstaltung und ich bekam einen Termin für den nächsten Tag, deshalb erzähle ich davon auch erst morgen.
Auf dem Weg zum Bahnhof bin ich noch am historischen Rathaus vorbei gekommen. 800 Jahre Baugeschichte auf einen Blick, der älteste auch heute noch erhaltene Bauteil des Rathauses entstand um das Jahr 1330.

Und an “Olfi”, der eigentlich Rudolf I. von Habsburg * 1. Mai 1218 auf Burg Limburg bei Sasbach am Kaiserstuhl, † 15. Juli 1291 in Speyer, IV. Graf von Habsburg, Kyburg und Löwenstein sowie Landgraf im Thurgau heißt, habe ich mich wieder erinnert. Die L. hatte uns mal auf die lustige Namensteilung aufmerksam gemacht.

Das Dom Hotel, eines der ältesten Grand Hotels in Europa ist aufgrund umfangreicher Umbauarbeiten bis Ende 2014 geschlossen. Aber auch nach der Wiedereröffnung werde ich wohl nur die Fassade bewundern, das Übernachten dort ist viel zu teuer.

Da war das gemeinsame Essen zum Ende des Tages im Vapiano schon erschwinglicher.

Das also war mein zweiter Tag in Köln, und morgen gibt es dann den dritten und letzten Tag der Städtetour.

Wenn einer eine Reise tut…

und ist sie noch so kurz, dann kann er was erzählen. So viel, dass es für zwei Tage reicht, denn schließlich habe ich viele Photos gemacht.

Angefangen hat die Reise mit dem Crop in Erftstadt. Mit Tine und Sabine bin ich angereist, habe ein paar Stunden gescrappt, gequatscht, gelacht, gegessen, Buttons machen dürfen und wurde dann von L. und St. und dem M. abgeholt – was für ein Service !!!

Vier Layouts habe ich gemacht, doch das war keine große Kunst, habe ich doch nur geliftet, weil ich dafür dann ganz gezielt packen konnte.
Hier meine Ergebnisse:

Lift von j.leijas Layout “Meiji Shrine”

Lift von j.leijas Layout “Can You Guess”

Lift vom Layout “Happy Birthday” von jacksonsmama

Lift vom Layout “She Shines” von jacksonsmama

Tja, und dann ging es, wie schon erwähnt, Richtung Köln. Ich wollte die Stadt, in der ich jetzt zwei Kinder wohnen habe, doch gerne mal kennenlernen.
Wie sagte Ilonka noch so schön am Nachmittag :”Köln liebt man, oder man hasst es.” Also soviel ist gewiss, lieben werde ich es wohl nicht, aber vielleicht ein ganz klein wenig mögen. Das ist doch auch nicht so schlecht.
Beim ersten wirklichen Köln-Besuch habe ich natürlich viele “Touri-Dinge” gemacht, davon aber morgen.
Heute erzähle ich mal, wie der Sonntag so war. Nach dem Frühstück zu viert strahlte die Februar-Sonne vom blauen Himmel und die L., der M. und ich wollten ein wenig raus an die frische Luft. Okay, den M. mussten wir erst überreden. Nur der St. blieb allein zu hause, nicht sehr lange, er musste nämlich zum Fußballspiel. Unentschieden haben sie gespielt, da hätte er ja auch gleich mit uns kommen können !
Mit der Straßen/U-bahn sind wir Richtung Rheinpark aufgebrochen, um mit der Seilbahn über den Rhein zu gondeln, das wären bei dem schönen Wetter sicher schöne Photos geworden. Leider hat die Seilbahn aber noch Winterpause, ich frag mich gerade ob der Winter nicht auch gerade Pause hat. Hätten wir das vorher im Internet gecheckt, wären wir sicher woanders hingefahren. Zumal wir auch dieses Mal wegen einer Riesenbaustelle am Bahnhof Köln-Deutz ganz schön weite Umwege machen mussten. Irgendwie ist das Verhältnis zwischen Seilbahn und uns gestört, doch einmal werde ich ihr noch eine Chance einräumen, vielleicht im Mai oder Juni.
Wir sind dann also erst einmal durch den Rheinpark gewandert, vorbei am Ententeich

bis zum Spielplatz, wo der M. mal so richtig klettern

und balancieren konnte.

Die L. hat aufgepasst und ich konnte den Blick auf den “Vater Rhein” geniessen.

Von hier war der Dom auch ganz aufs Photo zu bannen, wenn man davor steht, gelingt einem das nie.

Über die Hohenzollernbrücke mit dem Reiterstandbild Wilhelm II. von Louis Tuaillon

sind wir dann zum Hauptbahnhof gewandert.
Wir haben auch das “Liebesschloss” von der L. und dem St. gefunden:

Eigentlich wollte der M. mal in den Dom, wir sind auch kurz rein

doch es war so voll, dass wir uns schnell auf den Rückweg gemacht haben.
Der M. musste nach hause gebracht werden und meine Köln-Entdeckungstour konnte am nächsten Tag so richtig starten…

Am Mittwoch ist die Mitte der Woche…

das ist immer so. Seit ich das Sams kenne, denke ich oft daran und wünsche mir so ein Sams mit vielen Wunschpunkten. Zur Zeit würde ich mir zum Beispiel schöneres Wetter wünschen, aber wenn es in ein paar Tagen wenigstens trocken ist, wäre ich schon zufrieden. Dann will ich mir nämlich viel Köln angucken. Zur Zeit kann ich ja zu hause scrappen oder fernsehen oder lesen. Gut fernsehen und lesen könnte ich in Köln auch, aber deshalb fahre ich ja nicht hin. Ich will die Stadt erfahren, erwandern und kennen lernen. Und viele Photos will ich machen, die ich dann hier zeigen kann.
Heute kann ich “nur” Layouts zeigen.
Das erste ist ganz einfach gehalten. Das Papier von Echo Parks gefiel mal beim Kauf sehr, aber dann lag es ewig herum. Ein paar mal hatte ich es schon in der Hand, dann aber doch nicht benutzt. Das Grün der Rückseite passte nie zu den Photos und die Vorderseite, die wie eine alte Zeitung aussieht, wollte auch nicht so recht passen. Zu dem alten Photo finde ich es ganz nett, aber in Zukunft muss ich besser überlegen bevor ich das Papier in den Warenkorb packe.

Das zweite Layout habe ich gescrappt als Inga letztens zu Besuch kam. Es ist ein 8 1/2×11″ Layout, ein Lift von bobstacs “Deal of the day”

Und das letzte Layout habe ich für den Staffellift gemacht:

Chim Chiminey

Chim chim-in-ey, chim chim-in-ey
Chim chim cher-ee!
A sweep is as lucky, as lucky can be
Chim chim-in-ey, chim chim-in-ey
Chim chim cher-oo!
Good luck will rub off when I shakes ‘ands with you

Heute war der Schornsteinfeger bei uns, aber mit dem rußgeschwärzten Mann, der einem Glück bringt, hatte er so gar nichts gemein.
Na ja, er war ja auch nur zur Abgaskontrolle da, obwohl immer angekreuzt ist, dass er auch den Schornstein fegt, tut er aber nicht.

Im SBT Forum sind jetzt, nachdem eine Lösung für das Problem gefunden wurde, alle schon in Forums-Treff-Laune.
Es gibt einen Blinkie, für alle, die mit in die Rhön fahren.

Und am Samstag bin ich beim Crop in Erftstadt und hinterher besuche ich Tochter und Freund in Köln. Als Tochter noch in Berlin lebte, habe ich Berlin kennen und lieben gelernt. Ich bin gespannt, ob ich Köln wohl auch mal mögen werde, lieben werde ich es wohl nie.

Viel Scrappiges ist in den letzten Tagen nicht entstanden. Ich war ja Photos machen und plane gerade die Layouts, die ich am Samstag scrappen möchte.
Für den Sketch der Woche 7/14 den Bine/Stracciatella aus dem Hut gezaubert hat, habe ich dieses Layout gescrappt:

Die gerissenen Photos sind quasi mein Beitrag zum Sketch. So hatte ich mal Photos “bearbeitet”, die ich zu CM-Zeiten im Schneideform-Eifer oval zugeschnitten hatte. Aber ovale Photos, das geht gar nicht mehr. Wenn man aber versucht, sie wieder in eckige Formen zu bekommen, ist das äußerst schwierig. Mit dem Reißen konnte ich da einiges retten.
Das nächste Layout hatte ich eigentlich für den Endloslift gemacht, ohne vorher gesehen zu haben, dass schon jemand zugeschnappt hatte.
Das war beim Lift 251 der Fall, jetzt sind schon 4 weitere hinzugekommen, deshalb ist meins außer Konkurrenz.

Eigentlich könnte ich jetzt zuschnappen, aber ein neues Staffellift-Layout wartet auch noch auf mich.
Bei Dani durften wir ein Layout von Scrappy Daze liften.

mein Lift

Und jetzt ist (Se)anja dran und hat uns ein Layout von Ellinor ausgesucht. Gefällt mir sehr gut, verbraucht aber wenig Papier.
Dem werde ich mich dann gleich mal widmen, denke ich.
Ich überlege auch schon die ganze Zeit, ob ich eventuell beim Sketchswap beim SBT Treffen mitmachen soll. Ich glaube, ich zeichne gleich ein paar Sketche, und wenn ein guter dabei rauskommt, mache ich mit.

Faszination Architektur 2

Nach unserem Ausflug nach Breckerfeld bin ich am nächsten Tag in die Nachbarstadt Ennepetal gefahren, dort haben wir mal zwei Jahre lang gelebt. Allerdings nicht im Stadtteil Vörde, durch den wir tags zuvor auf dem Heimweg gekommen waren. Vom Auto aus hatte ich ein paar schöne Häuser entdeckt, die ich nun in Ruhe knipsen wollte.
Das erste Haus war nicht besonders schön, aber dort hat laut Wolfgang sein Großvater mit Familie gelebt. Wenn das kein Photo wert ist, weiß ich es nicht.

In der Lindenstraße, ich möchte mal behaupten es ist die Hauptstraße des Stadtteils, habe ich zu allererst ein Ladenschild gesehen, das mich an meine Oma erinnerte, die sagte nämlich hin und wieder :”Da kriegste die Pimpernellen !”
“Naturkrans” finde ich ja auch lustig !
Das Haus gegenüber der Kirche in der Lindenstraße aus dem Jahr 1835 war erst Wohnhaus, von 1908 bis 1937 Amtshaus, und heute ist dort unter anderem die Bücherei untergebracht.

Eine Fuchsfigur steht davor.

Diese Füchse sind überall zu finden, mal naturfarben, mal knallbunt. In Wuppertal sind die Pinguine los, in Düsseldorf sind es Radschläger, in Toronto standen Elche und in Dortmund sind es Nashörner. Ich glaube, den Anfang haben die Expo-Kühe gemacht.
Die ev. Kirche “Johannes der Täufer” wurde 1780/81 im spätbarockem Stil erbaut.

Auf meinem Spaziergang runter ins Tal bin ich an einigen alten und neuen Häusern vorbei gekommen, die ich eines Photos würdig fand.
Hier mag ich die kunstvollen Stuckarbeiten an den Fenstern und das Türmchen:

Die Neubauten mit ihren klaren Linien passen nicht recht zu den Häusern in der Nachbarschaft, aber irgend etwas macht sie trotzdem interessant.

Die prunkvollen Villen sind mir aber lieber.

Hier begeistern mich die Stuckfiguren besonders,

und der alte Zaun zieht auch meine Blicke auf sich.

An der Talsohle “entdecke” ich noch das Haus Lohmann aus dem Jahre 1830. Dass mir das damals, als wir ganz in der Nähe wohnten, nicht aufgefallen ist, verstehe ich gar nicht.

Das liegt wohl daran, dass ich damals nur Augen für meine Kinder hatte. Da bin ich gerne in den Zoo oder das Freilichtmuseum mit ihnen gegangen und habe sie photographiert mit etwas “Beiwerk”. Heute ist es umgekehrt, da photographiere ich das “Beiwerk” mit ein bisschen Menschen.
Oder ich mache Photos von kuriosen Dingen, von Bugs Bunny

oder einem Zettel, der an der Hauswand klebt :

Ich kannte die Leute, die dort wohnen nicht, deshalb habe ich das Klopfen am Fenster unterlassen !

Faszination Architektur – Teil 1

Wer bei mir mitließt weiß, dass ich alte Häuser mag und auf meinen Spaziergängen diese auch reichlich ablichte. Hier erzähle ich euch jetzt, wo ich in der vergangenen Woche so war.

Anfangen muss ich mit einer Fahrt nach Breckerfeld-Holthausen, die wir schon am 2.02. unternommen haben, um Verwandte zu besuchen.
Die Fahrt führte uns durch Orte, wo wir einst gewohnt haben und durch viel schöne Natur.
Die Straße war in den letzten Jahren eine echte Holperstrecke geworden, und so genossen wir die Fahrt über eine schöne, neue Fahrbahn…bis zu einer Kurve. Wir hatten noch ein paar Kilometer vor uns, aber der Stadt war wohl das Geld zur Sanierung ausgegangen, und unser Auto holperte durch Schlaglöcher und Unebenheiten,


bis wir endlich ankamen. Gitta und Ernst-Albert leben auf einem ehemaligen Bauernhof.

Wir hatten leckeren Kuchen und interessante Gespräche über unsere gemeinsamen Vorfahren, Ernst-Albert und Wolfgang sind Cousins.
Den Weg nach hause nahmen wir über die etwas bessere Wegstrecke und dabei kamen wir durch Ortschaften, die Wolfgang an seine Kindheit und Jugend erinnerten. Und ich entdeckte Motive zum Photographieren.
Am Valentinstag hatte Wolfgang frei. Wir huldigen den Valentinsbrauch nicht, aber das Wetter war gut und einem kleinen Ausflug stand nichts entgegen. Außerdem musste ich Gitta noch ein paar ausgeliehene Photos zurückbringen. Also fuhren wir noch einmal nach Breckerfeld, diesmal aber über die bessere Wegstrecke und direkt in die Stadtmitte.
Wir wollten eigentlich im Mühlenmuseum, vor den Toren der Stadt, einen Kaffee trinken, leider ist dort nur mittwochs und am Wochenende geöffnet.


Also sind wir in eine Konditorei im Stadtkern eingekehrt, aber vorher habe ich mich noch ein bisschen umgesehen.
Breckerfeld wurde das erste Mal 1148 erwähnt, erhielt 1396 die Stadtrechte, wurde Mitte des 15. Jahrhunderts Mitglied der Hanse, der “Breckerfelder”, ein Kurzdolch, war ein begehrter Artikel der Region. Die 1390 erbaute Basilika wurde Jakobus dem Älteren geweiht, lag Breckerfeld doch nicht nur am Handelsweg sondern auch am Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Die Blütezeit des Ortes schwand im 16. Jahrhundert, als auch andernorts Stahl, teilweise günstiger, hergestellt werden konnte. Nachdem im 19. Jahrhundert die Stimmung unter den Einwohnern immer schlechter wurde, war Breckerfeld doch nicht einmal ans Eisenbahnnetz angeschlossen, blüht es heute wieder auf. Trotz allem ist es ein kleiner Ort, zugegeben mit vielen denkmalgeschützten Gebäuden.

das Bronzedenkmal in der Innenstadt zeigt einen Händler, einen Schützen und einen Schmied

die 1390 erbaute Basilika, die spätgotische ev. Jakobuskirche

die sogar offen war

in Sichtweite die kath. St. Jakobs-Kirche von 1727, leider verschlossen

man fühlt sich in die Vergangenheit zurückversetzt

Und weil mir immer wieder kleine Kuriositäten auffallen, hier ein nettes Klingelschild. Wenn da nicht mal ein Feuerwehrmann lebt.

Und Morgen geht es weiter mit meinen Exkursions-Photos. Ich hoffe, ihr habt Spaß an den Bildern und Geschichten dazu.

Montagspost

Eine neue Woche beginnt, der Montag ist bei mir meist Einkaufstag. Das war auch heute so. Erst war ich im Lidl und später noch im Real, aber trotzdem habe ich nicht alles bekommen, was auf meiner Liste stand. Muss ich morgen also doch noch einmal los und Pastinaken und Safran kaufen.
Heute habe ich noch ein paar Layouts “aus der Konserve”. Naja, so richtig alt sind sie noch nicht, aber hier gezeigt habe ich sie eben noch nicht.
Für die Washimania hatte ich Federn aus Washitape gemacht und diese als Embellishments benutzt. Da ich keine Federn-Stanze habe, habe ich mir die Idee zur Federnherstellung HIER geholt.

Ein weiteres Layout für die Washimania ist dieses hier:

Ein bisschen Washitape ist dabei drauf gegangen, aber doch nicht so viel. Irgendwie bin ich knausrig mit dem schönen Washitape und das, das ich farblich nicht so mag, bleibt doch unangetastet liegen.
Vielleicht kommt in den nächsten Tagen noch eine Washitape-Benutzungs-Idee, die da hilft. Es gab schon die eine oder andere Idee, aber die mochte ich nicht so gern. Heute kann man z.B. ein kleines Tablett verschönern. Das würde mir ganz gut gefallen, ich habe aber leider kein Tablett und extra kaufen will ich es auch nicht.

Und nach dem Jumpstart geht es auch mit dem Endloslift weiter. Mittlerweile sind es 250 Lifts, die seit Beginn gescrappt wurden. Mein Lift ist die Nummer 245:

Und wo ich schon dabei bin, Anja hatte vor ein paar Tagen dieses geschrieben:
Seht mal, der Lift läuft schon über ein Jahr, wenn auch etwas schleppend, wenn andere große Aktionen im Vordergrund stehen, aber noch lebt er…
Meine Antwort darauf war:
246 Layouts in 1 Jahr, 2 Monaten, 3 Wochen und 4 Tagen wenn ich richtig gerechnet habe ! Die 1, 2, 3, 4 wären ja schon wieder eine extra Challenge wert.
Und weil ich solche Ideen gerne schnell umsetze, habe ich ein Layout mit 4 Photos, drei Wood veneers, zwei Brads und eine Wimpelkette zum Endloslift-Nichtgeburtstag gemacht:

Und gestern habe ich dann noch den letzten noch ausstehenden Sketch der Woche, die Nummer 4 von Silke, umgesetzt:

Jetzt sind alle “Altlasten” gezeigt, auf zu neuen Taten !

Vom Losglück und Crop und noch viel mehr

Der Jumpstart ist beendet, 62 Layouts sind entstanden, aber das ist ja schon wieder Vergangenheit. Jetzt heißt es beim SBT “Washimania”, neue Challenges warten und auch die Sketche der Woche, die durch den Jumpstart hintenanstehen mussten, kann ich nun nachholen.
Dafür sind Crops geeignet, dann kann ich im Vorfeld meine Tasche packen und habe nur das dabei, was ich auch wirklich brauche.
Am Samstag war ich in Bielefeld bei Kati. Endlich einmal haben wir uns live kennengelernt, lese ich doch auf ihrem Blog schon lange mit. Und Ina und Tinka habe ich wiedergesehen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Und Daniela, Anni und Sarah habe ich neu kennengelernt, nicht zu vergessen, dass Sandra und Steffi auch noch da waren. Ihr seht, es war eine nette Runde.
Die Fahrt begann mit Regen, doch dann klarte es auf.


Vielleicht war die Wettervorhersage doch nicht richtig, wollte mein Mann doch in Bielefeld Züge photographieren, während wir bei Kati mit Schere und Kleber hantieren.
Davon habe ich kein Photo, aber vom Buffet.

Man könnte meinen, ich wäre kaum zum Scrappen gekommen, aber das täuscht. Hier sind meine Layouts:

nach dem SdW#49/13 von Claudia

nach dem SdW#50/13 von Silke

nach dem SdW#51 /13 von Birgit

nach dem SdW#52/13 von Nadine

nach dem SdW#3/14 von Claudia

Jetzt fehlt nur noch der SdW#4/14, dann bin ich up to date, denn den neuen SdW, den Sandra/Scrapperia erdacht hat, habe ich schon umgesetzt. Aus einem 12×12″ Sketch habe ich ein 6×12″ Layout gemacht und nur die linke Seite genutzt, die rechte war eh fast leer *smile*

Zum Schluss noch ein paar Impressionen aus meiner Stadt, durch den Jumpstart sind meine Exkursions-Photos etwas zu kurz gekommen.

Spiel der Sonnenstrahlen

und Lichterkunst am Schwebebahngerüst

marode Hausfassade

und restaurierte Villa

wo einst Klaviere standen, kann man heute Antiquitäten kaufen

kein Pferd auf dem Flur sondern ein Elefant vorm Fenster

Und bevor ich ende, muss ich noch erzählen, dass mir das Glück holt war und ich einen der begehrten Plätze zum SBT Treffen im April bekommen habe. Wie freu ich mich !!!

Und nächste Woche gibt es neue Photos und neue Layouts.

Ahnenforschung

Gestern waren wir zum Kaffee bei Verwandten eingeladen, es gab leckeren Kuchen, selbstgebackene Hörnchenwaffeln und ein paar alte Familienphotos. Die sind zwar nur auf Papier gedruckt, aber mit PS werde ich da schon ein paar nette Photos draus machen können. Und dann hatte Gitta noch jede Menge Ahnenforschung betrieben und mit mir ihre Ergebnisse geteilt.
Ich habe “Blut geleckt” und werde versuchen auch über meine Ahnen mehr zu erfahren. Das neue Wissen ergänzt so schön mein Hobby Scrapbooking !
Ich kann noch zwei Layouts zu den “Sketchen der Wochen 1 & 2/2014″ zeigen, dann werde ich wieder in den Listen der Geburtsregister, Eheschließungen und Sterbedaten eintauchen…

SdW 1/2014

SdW 2/2014