Dusseldorf vs. Cologne

Freitag – Köln – grauer Himmel – Nieselregen … aber wir mussten hin, weil die L. und der St. zur Wohnungseinweihungsparty geladen hatten. Und weil der W. frei hatte, sind wir schon kurz nach Mittag gestartet.
Der W. wollte auf dem Bahnhof Züge photographieren und der R. und ich ein bisschen Köln erkunden, trotz Regenwetters.
Eigentlich wollten wir uns die Nachbarschaft von L. und St. angucken, und sind neugierig in die Frankfurter Straße gewandert.

Die Baustelle wäre gar nicht so schlimm gewesen, aber das “Einkaufsziel” erwies sich als Flop.
Also haben wir uns Tickets gekauft und sind in die Altstadt gefahren.
Und obwohl es regnerisch war, waren so einige Touris dort unterwegs.

Den Dom habe ich stückweise schon öfters abgelichtet, also habe ich diesmal die “4711-Reklame” an den Häusern geknipst:

Und “Liebe deine Stadt” fand ich kaum durchführbar.

Vielleicht gelingt einem das als eingefleischter Kölner, aber ich fühle mich in Köln eher fremd und die rheinische Fröhlichkeit geht mir ganz ab.
Nicht nur, wenn der Himmel so grau in grau ist:

Der Blick aus der neuen Wohnung auf die Straße bzw. die Kirche finde ich dann doch ganz nett.

Und das leckere Essen in netter Runde und das gemeinsame Spiel, Alibi wurde gespielt, war richtig schön.

Übrigens waren diese beiden, unsere Gastgeber, schuldig ( hahaha ! )

Es war schon weit nach 22 Uhr, als wir uns auf den Heimweg machten.

Und gestern dann das Kontrastprogramm.
Morgens war der Himmel noch grau, doch als ich beim Rosenfest der Bandweberei Kafka war, klarte es auf.

Ich habe mir die Webstühle angesehen,

ein netter Mitarbeiter hat uns alles erklärt,

und anschliessend hätte man viele tolle Bänder, Genähtes oder Gefilztes, Geschmeide oder Holziges kaufen können.

Ich bin aber standhaft geblieben und habe nur geschaut !

Und weil es nun wirklich sonnig geworden war, sind der R. und ich noch nach Düsseldorf gefahren.
Ich wollte so gerne mal durch den Hofgarten wandern.

Am Kö-Bogen ist noch immer die Baustelle, aber dass es dort mal ganz großartig aussehen wird, lässt sich schon erahnen.

Vom “Steigenberger Parkhotel”, das 1902 eröffnet wurde, hat man einen Blick auf den Hofgarten und zur Zeit auf die Baustelle. Aber das wird sich wohl bald ändern.

Und im Hofgarten sind einige Denkmäler, Skulpturen und Brunnen zu entdecken. Hier eine der Skulpturen im Sonnenschein:

Ein älterer Herr spielte Flöte,

und die Sonne verwandelte den Teich in “the Lake of Shining Waters”.

Eine Allee

führt den Spaziergänger zum “Goethe-Museum”, das im ehemaligen Schloss Jägerhof an der Ostseite des Hofgartens untergebracht ist.

Erbaut 1772 beherbergt es seit 1956 über tausend Werke von Goethe in chrononolischer Ordnung.

Nebenan befindet sich der 1848 gegründete Künstlerverein “Malkasten”.

Der Gebäudekomplex wurde in den 1990er Jahren saniert und befindet sich in der Jacobistraße. Man selber ist nun von Düsseldorf-Mitte nach Düsseldorf-Pempelfort gelangt.
Wenn ihr ein Braut- oder Abendkleid sucht, werdet ihr hier fündig.

Ich habe noch nirgends so viele Geschäfte mit Braut- und Abendmoden gesehen wie hier !

Circa 5 Kilometer haben wir in Düsseldorf zurückgelegt. Und wir haben so viel Interessantes und Schönes gesehen und sind uns einig, bei uns heißt es 2:0 für Düsseldorf, die Kölner und Neu-Kölner mögen es uns verzeihen.

Zwischen Regenschauern…

Gestern noch war das Wetter noch ganz gut. Nach der tropischen Hitze hatten starke Gewitter, die in manchen Häusern die Keller hatten volllaufen lassen und Bäume zum Umsturz gebracht hatten, für Abkühlung gesorgt, aber gleichzeitig zu Unbeständigkeit geführt. Sonnenschein und dichte Wolken und vereinzelte Regenschauern wechseln sich ständig ab.
Doch den kleinen Einkaufsbummel entlang der Marktstände konnte ich gestern trockenen Fußes bewältigen.
Ich habe Erdbeeren gekauft

und Rapunzelsalat

und die leuchtenden Blumen bestaunt.

Der Markt in W.-Barmen ist schön gelegen. Gleich hinter dem Rathaus, wo wochentags ein öder Parkplatz ist, tobt das Marktleben. Und das Brauhaus bietet eine schöne Kulisse.

Heute Morgen sah es auch noch ganz schön aus, aber auch recht unbeständig. Trotzdem habe ich einen kleinen Spaziergang gewagt und bin noch einmal ins Zooviertel gefahren.
Der Bahnhof Zoo aus den 1890er Jahren ist heute ein Restaurant, denn seit 1988 halten hier keine Fernzüge mehr, nur die S-Bahn bringt Fahrgäste zum Zoo.

In dem Villenviertel am Zoo steht auch der Märchenbrunnen mitten auf der Kreuzung Jaeger-, Wotan-, Donar- und Baldurstraße auf einer Verkehrsinsel.

Der Brunnen wurde 1897 an diesem Platz aufgestellt und zeigt Motive aus vier Märchen der Brüder Grimm: Aschenputtel, Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen. Er wurde vom Regierungsbaumeister Rudolf Hermanns im Namen der Firma Hermanns & Riemann am 13. November 1897 mit einem feierlichen Akt als Geschenk an die Stadt Elberfeld übergeben. Der Brunnen wurde von dem Architektenbüro in Sandstein entworfen, die Figurengruppe wurde vom Kölner Bildhauer Wilhelm Albermann ausgearbeitet und in der Gießerei Gladenbeck nach Albermanns Modellen in Zink gegossen. Das habe ich nachgelesen.

Gegenüber stehen zwei Jugendstilbauten aus dem Jahr 1906

Das Zooviertel wurde damals überwiegend von reichen jüdischen Textilkaufleuten bewohnt und hieß damals im Volksmund auch “Klein Jerusalem”.

Überhaupt stehen so viele imposante Villen hier, dass ich gar nicht mit dem Photographieren aufhören konnte.

Mich begeistern diese Fassaden

die Fachwerkbauten

und roten Ziegelhäuser.

Hier mag ich die kunstvollen Fenster

und hier die unzähligen verschachtelten Giebel.

Manchmal lenken Farbkleckse meinen Blick auf das Objekt

oder seltsam geformte Fenster,

oder auch ein Stück Natur mitten im Straßengewirr.

Und als ich “Wilhelmine” gerade geknipst hatte,

kam ein Regenschauer und ich machte mich auf den Heimweg.

Bei afrikanischen Temperaturen und mit “heißer Liebe” durch den Zoo

Ich habe bei der L. gelernt, das man pro Post eigentlich nur ein Thema abhandeln sollte, aber ich ärgere mich zur Zeit so sehr über all die Spams und wünsche mir ein paar mehr echte Kommentare, dass ich das einfach mal off topic schreiben muss.

Ich frage mich Tag für Tag, wer aeXvqxOjXw oder WPOqilbRds sind und was sie davon haben mir einen Kommentar auf einen schon lange zurückliegenden Post zu schicken. Gestern hatte ich z.B. 51 Spams zu ein und dem selben Post – das nervt !!!

Jetzt aber zum Thema – meinem Zoobesuch am gestrigen Tag.
Statt monatlichem Frühstückstreffen, haben wir, meine beiden langjährigen Bekannten und ich, uns zu einem gemeinsamen Zoobesuch mit Picknick getroffen. Fürs Picknick hatte ich u.a. einen Becher kalter “heiße Liebe” dabei. Und bei den tropischen Temperaturen war das auch unbedingt nötig.

Wenn man den Zoo betritt, kommt man fast als erstes an der Orchester-Muschel und den z.Zt geschlossenen Zoogaststätten vorbei. Die ersten Tiere auf dem Rundweg sind die Flamingos.

Gegenüber befindet sich das Seelöwen Gehege, aber mittwochs haben sie Diät-Tag und liegen nur faul in der Sonne.

Das ehemalige Elefantenhaus beherbergt jetzt Tapire. Der Eingang war mir aber ein Photo wert.

Allerdings war das Haus geschlossen und im Außengehege war auch kein Tapir zu sehen. Wir haben schon überlegt, wieviel Tiere wir nicht sehen werden, und wollten an der Kasse pro nicht gesehenem Tier 50 Cent Rückerstattung beantragen (hihihi) .
Wir sind dem Rundweg gefolgt und kamen zum nächsten Gehege. Hier ist das Suchbild : Wo ist der Otter ?

Na, habt ihr den lustigen Gesellen entdeckt ? Niedlich, nicht wahr !
Gleich um die Ecke ist der Eisbär, mein absolutes Lieblingstier, untergebracht. Ihm wünsche ich ein größeres Gehege, damit er nicht immer hospitalistisch mäßig durch sein Reich tapst.

Bei den Königspinguinen war gerade Fütterung.

Wir selber haben dann im Schatten bei Trampeltier und Co. eine Frühstückspause eingelegt. Dort roch es auch nicht so streng, das war gut !

Mit Brot und Quark und heißer Liebe gestärkt, sind wir den Rundweg weiter gelaufen.
Das Lama ließ sich gut ablichten, im Gegenteil zu so manch anderem Tier, das sich versteckte oder uns den Rücken zudrehte.

Der Rundweg ist nicht eben, sondern man muss ziemlich steile Wege zurücklegen. Um die Löwenanlage zu sehen, kann man auf einen Turm kletter. Das habe ich gemacht, und wie Sie sehen, sehen Sie nichts…außer Wiese und Bäume.

Noch ein Tier, das wir nicht sehen konnten ? Nein, die beiden Löwinnen lagen faul und dösig in einer anderen Ecke, gleich vor dem Guckfenster.

Nur den Löwenmann haben wir nicht entdeckt.
Kurz vor Ende des Rundgangs kommt noch die neue Elefantenanlage. Das Elefantenhaus war fast leer. Fast, weil zwei Tierpfleger die Pause nutzten, um sich Abkühlung im Elefanten-Swimmingpool zu verschaffen.

Wir erfuhren von ihnen, dass das Becken 1,90 Meter tief ist und die Elefanten bei heißem Wetter nicht gern baden. Na, ob das wohl stimmt ?
Wir konnten die Elefantenherde nämlich draußen beobachten, und da haben sie gebadet und sich anschließend mit Sand bepudert.


Wenn ihr übrigens euer Mojo sucht, das findet ihr seit dem 13. Mai 2013 hier. Der kleine Elefantenjunge schreibt sich zwar Moyo, aber ausgesprochen wird es ja gleich.

Und dieser kleine Kerl hatte keine Angst vor uns, hat aber unsere Gaben, Radieschen, Gurke und Melone, verschmäht.

Bei den Menschenaffen war nicht viel los. Der Gorilla saß vor der Scheibe und die Orang-Utans hatten auch wenig Lust zum Rumtoben. Wer will es ihnen verdenken. Es war mittlerweile viel zu heiß geworden.

Und wo wir den Rundweg mit den Flamingos begonnen haben, beenden wir ihn nach ca. 4 Stunden mit einem Storch und einem Kranich:

Diese einmal etwas andere Frühstücksrunde hat uns allen gut gefallen, aber nächsten Monat gibt es wieder ein normales Treffen.

Und wo ich schon die “Ein-Themen-Regel” gebrochen habe, mach ich doch zum Schluss des Posts damit weiter und zeige

erstens das SdW #24 Layout

zweitens das Endloslift Layout #129

und drittens das Blinddate Layout vom SBT 6.0

Ich wünsche uns viele schöne Gespräche…

Ein aktives Wochenende liegt hinter mir.
Mein lieber Mann hatte am Freitag Geburtstag und die Neu-Kölner kamen am Nachmittag zum Feiern vorbei.
Es gab ein leckeres Pasta-Gericht und Rhabarber-Pie, wir haben – auf Wunsch einer jungen Dame – Karten gespielt und Photos geschossen, für die Photowand besagter junger Dame.

Erst vom Geburtstags”kind” alleine,

mit Gattin, also mit mir,

mit Gattin und Sohn #2,

mit Gattin, Sohn #2 und junger Dame,

und zum Schluss mit Gattin, Sohn #2, junger Dame und ihrem Verehrer

Am nächsten Tag war die offizielle Geburtstagsfeier, aber auch erst am Abend, weil der Nachmittag schon verplant war.
Der W. hatte eine Einladung zur 50-Jahr-Feier seiner Lehrwerkstatt bekommen. Ich weiß nicht, was wir erwartet hatten, aber das, was wir erlebt haben, bestimmt nicht.
Um 14.30 Uhr war die offizielle Feier angesetzt, vorher konnte man die Werkstatt besichtigen und Pommes essen oder ein Bierchen trinken. Darauf haben wir aber verzichtet. Die Werkstatt war schnell durchschritten und es wurde 14.30 Uhr, aber nichts geschah. Mit 15 Minuten Verspätung wurden wir dann in einen Saal gebeten und der Leiter der Lehrwerkstatt hielt eine Rede.
Eigentlich war es nur ein Redchen, eine kurze Begrüßung, der Hinweis, dass kein Programm geplant wäre, er uns aber schöne Gespräche wünscht und die Bitte, dass alle Ex-Lehrlinge zum Gruppenphoto Aufstellung nehmen möchten.

Ich habe dann auch schnell ein Photo gemacht

und wir sind nach hause gefahren. Schöne Gespräche haben wir nicht geführt, der W. kannte eh kaum einen der Ex-Lehrlinge. Aus seinem Jahrgang war er der einzige Teilnehmer.

Am Abend kamen dann die anderen Kölner, die Wittener und unsere guten Nachbarn. Es gab ein asiatisches Gericht, Buttermilchkuchen und Donuts.
Und gegen 22 Uhr war alles vorüber.

Am Sonntag habe ich dem W. dann schöne Gespräche mit den Ex-Kollegen der FF Walbrecken gewünscht. Die hatten zum Sommerfest geladen und der W. wollte hin zum Hallo sagen. Ich bin zwar mitgefahren, habe dann aber einen kleinen Spaziergang unternommen und bin ca. 6 Kilometer gewandert. Dann hat der W. mich wieder aufgegabelt.

Ich habe grüne Felder gesehen,

leere Landstraßen,

alte Häuser,

den ehemaligen Bahnhof Beyenburg,

verfallene Gebäude

und die Wupper

Und der W. hatte schöne Gespräche !
Und am Mittwoch geh ich in den Zoo, dann gibt es neue Photos.

Ein neues Layout gibt es schon heute, ein blumiges, denn das ist meine dritte Monatsaufgabe, Blumen in jeglicher Form zu benutzen.

Ganz schön grün und mehr als nur zwölf

Heute ist mal wieder der 12te des Monats und somit “12th on the 12th” Tag.
Es ist schönes Wetter und deshalb heißt es auch diesmal raus ( ins Grüne ). Ich fahre zu den “Barmer Anlagen”.
Als erstes komme ich an einer Jugendstilvilla vorbei,

die 1900 von dem Architekten und Griechenlandforscher Prof. Wilhelm Dörpfeld erbaut wurde. 1930 ging sie in den Besitz der Familie O.H. Zimmermann über. Das habe ich auf einem Schild am Gartentor gelesen.

Andere Schilder habe ich photographiert, z. B. dieses :

Ich finde solche Infos immer recht interessant.
Ansonsten habe ich viel Grün geknipst.

Aber es gibt auch einige Denkmäler dort.
Dieses hier ist zum Gedenken an Ludwig Ringel erbaut worden, der viel für die Stadt getan hat.

Die Dicke-Ibach-Treppe wurde von den Herren Dicke und Ibach 1897 gestiftet.

Das Friedrich Emil Rittershaus Denkmal musste auch verewigt werden.

Der gute Mann war Kaufmann und Dichter und der Verfasser des Westfalenliedes. Das allerdings kenne ich gar nicht, muss ich mal nach googlen.
Die Rückseite des Sockels ist mit Graffiti beschmiert:

Es gibt ein Kriegerdenkmal,

und ein Denkmal für die Bergbahn,

Eröffnet wurde sie im April 1894, die letzte Fahrt war am 4.Juli 1959. Die Strecke war 1,6 Kilometer lang und die Bahn musste den Höhenunterschied von 169,5 Metern bewältigen.

Dass hier von 1926 bis 1943 ein Planetarium stand, habe ich auch erst durch diesen Stein erfahren.

Es wurde beim Luftangriff schwer beschädigt und die Ruine wurde 1955 abgerissen. Na, das war ja dann noch vor meiner Zeit.

An den Teich

kann ich mich aber noch aus meinen Schulkind-Tagen erinnern, da war ich mal mit einer Freundin, die unterhalb der Anlagen wohnte.

Der Erpel allerdings war damals noch nicht da, Enten leben bekanntlich nicht so lange.

Doch diese schönen Häuser gab es schon, sind mir damals nur nicht aufgefallen.

Kaum hat man die Anlagen verlassen, sieht man triste Großstadtstraßen.

Aber selbst dazwischen finden sich grüne Oasen.
Das hier ist das South-Tyneside-Ufer längs der Wupper.

Der “Tunnel am Clef” hat Tunnelwände mit einem Kachelfries, der aus 2000 Einzelkacheln entstand, die Schüler nach einem Konzept von zwei Künstlerinnen erstellt haben.

Der Bus bringt mich zurück in “meine” Stadtteil. Jedes mal, wenn ich an diesem Haus vorbeikomme, denke ich “Unfassbar, hier wohnt jemand !”

Zwei Stunden war ich unterwegs. Mal sehen, was ich nächsten Monat am 12ten knipse.

Habe ich euch eigentlich schon Greta vorgestellt ?

Ist sie nicht süss ? Sie ist schon älter als der M., aber wurde in Gegensatz zu ihm noch nie photographiert.
Witzig war es, als wir sie auf einem Kunst- und Handwerker Markt gekauft haben. Einige Leute dachten, sie wäre ein echtes Baby und haben den W. belehrt, dass man kleine Kinder nicht so tragen sollte.

Forentreff Nachlese – die Zweite

Freitag Morgen – die Taschen sind gepackt, die Muffins gebacken, die Männer verabschiedet, es kann losgehen.
Inga ist gegen 9 Uhr bei mir und die 305 Kilometer zwischen meinem Zuhause und dem “Rhön Feeling” können angegangen werden.
Einen Stop legen wir kurz vor Bad Hersfeld ein zum “Essen fassen” und sind gegen 14 Uhr da.

Bernshausen – hier scrappen die SBTler

An meinem Tisch saßen u.a. Ilonka und Marion

Wie man sieht, wird nicht nur gescrappt *grins*. Es gab aber auch extrem leckeren Kuchen, und so viel Auswahl !!!

Es war auch Zeit zum Quatschen, Latte trinken und Shoppen.

Die offizielle Begrüßung und Eröffnung fand am Nachmittag statt, als viele schon fleißig waren. Zumindest die Tische waren vollgepackt mit Scrapmaterial.

Manchmal wurde auch um Aufmerksamkeit gebeten.

Sylvia, Mimi, Gabi und Sabine hören gebannt zu

Und Sandra hat fürs Modi Team gesammelt und kleine “Danke Schön”- Geschenke besorgt.

Auch Birgit, hier mit gezückter Kamera, die immer für viele Erinnerungsphotos sorgt, hat ein Danke Schön erhalten.

Nach all der Sitzerei und Kuchen Esserei haben wir abends einen kleinen Spaziergang durch ganz Bernshausen unternommen.

Kathrin spielte Pferdeflüsterin

und Ute guckte skeptisch zu

Auch Inga und Silke wagten einen Blick zurück

und das Kätzchen begleitete uns eine Weile

Es ist schon Morgen, als wir müde in unser Vier-Bett-Zimmer verschwinden, doch richtig gut und lange kann ich nicht schlafen.
Um kurz vor sieben, nach ca. 5 Stunden Schlaf, bin ich munter und gehe vor dem Frühstück noch ein paar Schritte vor die Tür.

Am Morgen ist in Bernshausen noch weniger los als abends. Nur eine Katze ist genauso früh unterwegs wie ich. Vielleicht kommt sie aber auch erst gerade von der nächtlichen Herumstreunerei zurück.

Ansonsten sind Höfe und Straße in Bernshausen still und menschenleer.

Lediglich die Schwalben fliegen umher. Manche hoch, andere tief – keine guten Wetterpropheten. Und eine Schwalbe verirrt sich am Nachmittag sogar zu uns in den Saal und findet erst nach langem Herumflattern wieder heraus.
Auch zwei Männer schauen sich bei uns um, begutachten die “kleinen Kleinigkeiten” und halten 44 weibliche Wesen, die ein ganzes Wochenende “basteln” für etwas verrückt.

Mittags war es übrigens sonnig und warm und wir konnten das Grillfleisch und die echte Thüringer Wurst draußen essen. Und am Abend hatte sich das kurze Gewitter verzogen und eine etwas größere Gruppe von Spaziergängern konnte nach dem Abendbrot nochmal eine Runde gehen.

Es dämmert schon,

bald ist die gemeinsame Zeit schon wieder vorbei.

Auch diese Nacht ist kurz. Ein letztes gemeinsames Frühstück, eine Verabschiedungsrunde und schon sind wir auf der Heimfahrt.

durch kleine Ortschaften

noch ziemlich leere Straßen

Und kurz hinter Philippsthal geht es dann wieder über die Autobahn.
Hoffentlich bekomme ich im nächsten Jahr wieder einen der begehrten Plätze !

Und hier sind zum Schluss meine beim Treffen entstandenen Layouts:

mit Scraps aus der Scraptütentausch- Tüte gemacht

nur ein Sneak, das Layout brauche ich für (m)eine Challenge

Papier vom Flohmarkt, schrill, bunt, aber mir gefällt es

Die Photoecken und den Charm habe ich vor Ort gekauft

endlich ist dieses Photo auch verscrappt…

der SdW#23 von Bille

Ilonka denkt sich immer eine Tisch-Challenge aus. Sehr cool, Ilonka !

Und dieses Layout hat Anja beim Blinddate für mich gemacht.

Ich durfte eins für Sarah machen, habe es aber nicht photographiert. Zu dumm ! Vielleicht kann ich es noch zeigen, wenn sie es im Forum hochläd.

Das war also mein Scrapwochenende. Jetzt hat der Alltag mich wieder, aber ich freue mich schon aufs nächste Treffen und auf den einen oder anderen NRW- , Köln- oder Borken- Crop.

Forentreff Nachlese – die Erste

Jetzt bin ich nach einem scrappigen Wochenende wieder zu hause.

Am Freitag Morgen hat mich Inga abgeholt und wir haben uns mit Sack und Pack, Kuchen und “Bastelsachen” auf den Weg nach Bernshausen gemacht.
Bernshausen muss man nicht kennen, da ist der Hund begraben ( oder doch eher die Katze? ), aber wir fahren ja auch nicht zum Urlauben dorthin, obwohl es landschaftlich recht hübsch ist, sondern zum Scrappen und Quatschen und Zeit mit Gleichgesinnten verbringen.

11 – in Worten elf – Layouts habe ich gescrappt, aber zeigen kann ich zur Zeit nur das Layout, das ich nicht eingescannt habe, weil es ein Clear-Layout ist, da muss man durchgucken können.

Alle anderen folgen morgen oder in den nächsten Tagen.
Dann schreibe ich auch eine etwas längere Nachlese mit ein paar Photos. Dafür, dass ich leidenschaftlich scrappe, und man dazu Photos braucht, habe ich echt wenige gemacht. Aber das könnt ihr beim nächsten Post sehen.

Gerade pünktlich…

zum Scrap-Wochenende ist heute die neue, kleine Canon angekommen.
Weil wir eh etwas erledigen mussten, habe ich sie eingepackt, wobei einpacken das falsche Wort ist. Sie ist so klein, dass sie leicht in die Hosentasche passt ! Und dann habe ich die ersten Photos geschossen.

unterwegs auf der A46

ein altes Fabrikgebäude in Hiddinghausen

ein Haus aus dem 18. Jh.

ein altes Schieferhaus mit schönem Eingangsbereich

daneben ein wundervolles Backsteinhaus

und ein Haus hinter Bäumen

Ich finde, da kann man echt nicht meckern. Die Canon darf also mit nach Bernshausen.
Ich freu mich schon so, aber vorher muss ich noch Muffins backen und fertig packen.

Zum Schluss noch die zweite Monatsaufgabe : Rosen duften betörend. Ich möchte gerne ein Layout über einen für euch besonderen Duft sehen ! Vielleicht macht ihr zur Lavendelblüte Urlaub in Südfrankreich, oder ihr stellt fest, dass Stadtluft stinkt, weil euch die reine Meeresbrise um die Nase geweht hat. Vielleicht liebt ihr den Geruch von frisch gemähtem Gras, oder ihr rümpft die Nase, wenn echte Landluft euch umgibt. Vielleicht backt ihr selber Brot oder erinnert euch an den Duft eures Lieblingsessens, das eure Mutter für euch gekocht hat. Ich würde mich über viele Layouts, die ihr gerne im Kommentar verlinken könnt, freuen.
Ich habe über einen “Duft” meiner Kindheit gescrappt:

Ich hoffe, ihr habt eine schöne Zeit bis zum nächsten Post !

Wo ist nur Otto Mess geblieben ?

An Tagen wie diesen, wenn der Himmel blau ist und die Temperaturen schon fast wieder zu warm sind, mache ich mich gerne auf, die Stadt zu erleben.
Heute bin ich mal wieder in den Stadtteil gefahren, wo ich als Schulkind gelebt habe und die Straßen mein Spielplatz waren.

Zitat:
Wichlinghausen hat etwas Abgesondertes und Abgeschlossenes behalten – schon dadurch, dass es ins Tal nirgends hineinreicht, am Tal gar keinen Anteil hat und für sich auf seiner Höhe liegt, dem Westfälischen zu und selber fast schon ein Stück Westfalen ist. Freilich gibt es in Wichlinghausen keine Baudenkmäler von hoher Kultur und hat es hier auch nie gegeben. Diese standen in Gemarke und Unterbarmen, wo die reichen Fabrikanten der Rokoko-, Empire- und Biedermeierzeit wohnten, die ihre bergischen Fachwerk- und Schieferhäuser zu vornehm-schlichten Bürgerpalästen steigerten. Aber Wichlinghausen hat dafür mehr Züge einer Gesamtanlage gerettet, eines Dorfes, eines Fleckens, einer gemeindlichen Siedlung.”
So schrieb der Schriftsteller Hans Brandenburg (1885-1968) – vermutlich um 1938 – in seiner lesenswerten Schilderung “Das alte Wichlinghausen”. Der Charakter eines Dorfes oder “Fleckens” vermittelt sich dem Besucher heute nicht mehr.

Gleich neben der Bushaltestelle gibt es das “Gottesbrünnlein”,

das in den 1780er Jahren erbaut wurde. Es war eins der 4 Brunnen des Stadtteils, eigentlich eine in Stein gefasste Quelle. Nach dem 2. Weltkrieg stark verfallen, sollte es abgerissen werden. Stattdessen wurde es ab 1975 restauriert und im Mai 1981 eingeweiht. Allerdings fließt kein Quellwasser mehr sondern es ist ans Trinkwassernetz angeschlossen.
In der gegenüberliegenden Eylauerstraße stehen Häuser, die zwischen 1750 und 1800 erbaut wurden.

Durch einen steilen Fußweg kommt man in die Gartenanlage, wo früher ein Spielplatz war, den ich manchmal aufgesucht habe. Heute ist da nur noch eine Schaukel und ein Bolz”käfig”, dafür hat man einen Blick auf die ev. Kirche und das Werk eines kreativen Gärtners:

Das Haus “Abendfrieden” war auch schon vor Jahrzehnten ein Altenheim

Ursprünglich waren das wohl mal zwei einfache Häuser, von Brüdern erbaut, die später mit einem prunkvollem Eingangsbereich verbunden wurden.
Das älteste Haus in der Straße liegt gleich gegenüber. Es ist das Haus Schievelbusch, in dem Johann Peter Schievelbusch lebte und arbeitete:

Und nebenan steht die Villa Halstenbach in den Jahren 1806/07 von Peter Mittelsten Scheid erbaut. Ab 1923 lebte Willy Halstenbach mit Frau und 6 Kindern dort. Der Besitzer einer Gummibandfabrik war an Malerei, Literatur und vor allem Theologie interessiert. Er wirkte als Presbyter der evangelisch-reformierten Gemeinde Barmen-Gemarke, war Anhänger der bekennenden Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus und bot sein Haus als Zusammenkunft an. In dem Haus trafen beispielsweise Männer wie Karl Barth, Johannes Schlingensiepen, Martin Niemöller und Hanns Lilje zusammen und hielten Geheimtreffen und verbotene theologische Examen ab, die von der Gestapo unentdeckt blieben. Ebenso unentdeckt blieb die Hilfe für jüdische Mitbürger.
Der 17. August 1945 ist ein weiteres bedeutendes Datum für dieses Haus und zugleich für die politische Entwicklung Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Herrenzimmer der Villa trafen sich politisch interessierte, evangelische Christen, um über die Wiederbelebung der ehemaligen Zentrums-Partei nachzudenken. Neben Halstenbach zählten zu diesem Kreis Ernst Plutte, Emil Marx, Otto Schmidt, dessen Villa sich schräg gegenüber der Villa Halstenbach befand, Klaus Brauda, Hermann Lutze, Erwin Finkentey, Willi Hennes, Gustav Theill, Robert Pferdmenges und der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann.
Laut Erinnerung Lutze: „… Erst im Laufe der Diskussion reifte der Entschluss, eine neue christliche Sammlungspartei zu gründen …“. Dies war damit die Geburtsstunde der Christlich-demokratischen Partei (CDP), die sich später als Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) formierte. Gegründet wurde die Partei offiziell am 2. September 1945 in Köln.

Ich wusste gar nicht, wie geschichtsträchtig diese Gegend war.
Hier noch ein paar Bilder von den Häusern in der Nachbarschaft:


In diesem Haus wohnte einst die Familie einer Klassenkameradin meiner Schwester. Wo damals Süssigkeiten und kleines Spielzeug lagerte, sie hatten einen Großhandel, trifft sich heute eine islamische Gemeinde:

Durch den Otto-Schmitz-Weg kommt man zur Gemeinschaftsgrundschule.

Früher hieß das noch Volksschule und ich lernte dort lesen und schreiben und rechnen:

Auch drei meiner Kinder gingen dort ihre ersten Schuljahre hin, damals war die Fassade noch nicht so schön gestrichen. 1902 wurde sie erbaut.
Ganz schön alt, genau wie die Häuser der “Alten Straße”:

Die liegt gleich neben den Wohnstätten meiner Kindheit, und auch später habe ich lange hier gewohnt.
Hier sieht man den Giebel des kleinen Häuschens, das meine Eltern kauften, als ich ein Teenager war. Hinter den Giebelfenstern lag mein Jugendzimmer. Und im 3-stöckigen Wohnhaus davor, das dazugehörte, habe ich viele Jahre mit Mann und Kindern im Dachgeschoss gelebt.

Auch die Häuser, in denen meine Eltern ihre Fleischerei hatten stehen noch. Allerdings ist die Nr. 105 zum Wohnhaus umgebaut, das große Schaufenster ist noch zu erkennen und die Nr. 111 beherbergt jetzt eine Änderungsschneiderei.

Das bringt mich zu der Titelüberschrift “Wo ist Otto Mess geblieben ?”, denn dort musste ich als Kind manchmal einkaufen. Heute stehen die Ladenräume leer und vom Photogeschäft “Dahmen” hängt nur noch das Reklameschild. Das Geschäft existiert schon lange nicht mehr :

Die Collenbuschstraße gleich daneben ist steil und könnte mit den Jahrhundert-Häusern hübsch sein, aber die Fassaden sind nicht gut gepflegt:

Ab der Kurve wurde die Straße so richtig häßlich, fand ich als Kind immer. Schön ist auch heute noch was anderes, aber interessant finde ich so manches nach der Kurve.

In die kath. Grundschule ging mein Jüngster, damals existierte der Heine Kunst-Kiosk noch nicht.

Jeden Monat gibt es eine neue Ausstellung dort zu sehen. Letzten Monat z.B. “Die 7 Schönheiten der Wichlinghauser Straße”, Photos von Jugendlichen aus dem Viertel. Zur Zeit sieht man Werke von Cecilia Herrero-Laffin.
Was ich auch erst heute entdeckt habe, ist dies:

In Berlin habe ich häufig diese Gedenkplaketten gesehen, und dass auch Wuppertaler Juden deportiert wurden, weiß man ja, doch diese Plaketten scheinen neueren Datums, oder ich bin bisher immer achtlos daran vorbeigegangen.
So, der Spaziergang ist zu Ende. Bis Morgen dann !

Die Woche fängt ja gut an !

Gestern noch waren wir mit dem Auto unterwegs und heute Morgen wollte es nicht anspringen. Nach viel Georgel und Starthilfe sind wir vor dem Arzttermin schnell zur Werkstatt unseres Vertrauens gefahren. Dort wurde die Batterie als Übeltäter bezeichnet, eine Leihbatterie eingesetzt, damit der Arzttermin eingehalten werden konnte.
Das Auto hat uns dann auch ohne Mucken zur Praxis gebracht, doch als wir nach einer halben Stunde dort wieder losfahren wollten, um den montäglichen Einkauf zu erledigen, tat es wieder keinen Mucks.
Der “gelbe Engel” gab uns erneut Starthilfe und diagnostizierte die Lichtmaschine als Übeltäter. Also auf direktem Weg heim und weiter zur Werkstatt. Da steht es nun und wird uns eine Stange Geld kosten – so ein Mist !
Dank einer lieben Nachbarin kam ich doch noch zum Einkauf, den ich diesmal nicht ohne Auto bewältigt hätte.
Ende und alles ist zwar nicht gut, aber leider auch nicht zu ändern.

Auf zu schöneren Themen.
Zum einen gab es am Freitag den Sketch der Woche #22 im SBT Forum, diesmal von Sternchen/Sandra. Die Photowahl war das Schwierigste dabei.

Dann habe ich letzte Woche beim Endloslift mal wieder geliftet:

Und zum Schluss freu ich mich schon wie Bolle auf das kommende Wochenende in Bernshausen. Dort findet das 6te Forentreffen statt und ich habe bisher nur eins verpasst. Die Wasserstandsmeldungen sind zwar etwas beunruhigend. Nicht, dass das Hotel überflutet würde, es liegt ziemlich hoch, aber ob alle Straßen dorthin passierbar sind, weiß ich nicht. Bis zum Freitag kann die Sonne ja vielleicht noch so einiges verdunsten lassen. Die Wettervorhersage war nicht so schlecht.

PS. Wegen des verplanten Wochenendes wird es die zweite Juni-Aufgabe wohl schon am Donnerstag geben. Bis dahin also.